Supervenus: Schönheitswahn extrem!

supervenus

Foto: YouTube/Esther Bellido

Perfekter Körper oder übertriebenes Schönheitsideal?

Schönheits-OPs sind heutzutage nichts Besonderes mehr. Doch dieses Video zeigt, wie man sich entstellen kann, wenn man es damit übertreibt.

Brustvergrößerung, Liedstraffung, Nasenkorrektur, Lippen aufspritzen… Was darf es heute sein? Die Liste der möglichen Schönheits-OPs ist endlos lang. Es gibt kein Körperteil, das sich nicht operativ „modellieren“ lässt. Zwischen Fettabsaugung am Ohrläppchen und künstlicher Zehverlängerung, ist einfach alles möglich! Aber mal im Ernst, warum sollte man sich auch mit seinem Körper zufrieden geben, wenn man mit etwas Hilfe so aussehen kann wie Barbie persönlich? Wir kennen nicht nur einen guten Grund genau DAS nicht zu wollen!

Den gleichen Gedanken hatte auch der Franzose Frédéric Doazan. Mit seinem dreiminütigen Animationsfilm „Supervenus“ möchte der Filmemacher zeigen, dass viele dem Schönheitswahn viel zu sehr verfallen sind. „Wir behandeln unseren Planeten genauso wie unseren Körper: Spritzen uns Sachen, entnehmen Dinge und versuchen alles glatt und steril zu machen", sagt Doazan. „Unser Frauenbild bezieht nie den Geist ein – es geht nie in die Tiefe. Es dreht sich nur noch darum den Körper zu verjüngen und darum mit 60, wie mit 20 auszusehen."

Genau dieses Phänomen greift er mit seinem Film Supervenus auf. Dieser zeigt eine animierte Frau, die eigentlich ganz normal aussieht. Doch „normal“ reicht natürlich nicht in Zeiten von Schönheits-OPs. Zunächst wird ihre Körperbehaarung abrasiert. Bis dahin harmlos. Aber dann geht es auch schon mit der ersten Fettabsaugung los. Ihr Hals muss dünner werden und ihre Augen sind definitiv zu klein! Schminke braucht sie ohnehin und auch ihre Haare sind so nicht tragbar. Eine Perücke muss her! Ein Schlitz unter den Brüsten und schon können die neuen Implantate rein. Eine Spritze hier, eine Absaugung da und et voilà: Es ist nichts von der Frau am Anfang übrig. Sogar ihr Gehirn wurde gegen ein Rosafarbenes ersetzt. Dieses lässt sie glauben nach all den OPs viel schöner auszusehen. Aber Moment, hat sie es vielleicht doch übertrieben? Plötzlich gibt es einen Knall und alles an ihr zerfällt!

Der Film soll nicht zeigen, dass Schönheits-OPs grundsätzlich schlecht sind. Doch Frédéric Doazan möchte die Menschen, insbesondere Frauen, nachdenklich machen. Sie sollen hinterfragen, ob es wirklich notwendig ist ihren Körper zu operieren oder ob es nicht viel schöner ist, seinen Körper einfach zu lieben, wie er ist - mit all seinen Makeln.

Hier sehr Ihr das geniale und schockierende Video:

Kategorien: