Susanne Uhlen: "Ich habe keine Angst, für eine Jüngere verlassen zu werden!“

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Der TV-Star Susanne Uhlen

Sie hat keine Angst

Die Sonne scheint, die Palmenblätter tanzen im Wind, und das türkisfarbene Meer lädt zum Baden ein. Wir sind im Paradies – auf den Malediven! Hier dreht Susanne Uhlen mit ihren Kollegen für „Das Traumhotel“ (Sendetermin Januar 2011, ARD). In den Pausen zeigt uns die Schauspielerin die schönsten Seiten rund um das „Hilton“-Hotel „The Beach House“ auf der Insel Manafaru.Das neue Blatt: Wie gefällt es Ihnen hier?

Susanne Uhlen: Ich habe noch nie ein Land erlebt, in dem die Seele so gestreichelt wird. Trotzdem hätte ich natürlich gern meinen Mann dabeigehabt.

Haben Sie und Henry Dawidowicz (44) heimlich geheiratet?

Susanne Uhlen: Nein, aber wir sind seit fast 15 Jahren ein Paar, wir leben zusammen, er ist einfach mein Mann!

Hochzeit ist kein Thema?

Susanne Uhlen: Henry hat mir schon nach einer Woche einen Antrag gemacht. Bisher war uns der Trauschein aber nicht so wichtig, deshalb haben wir die Trauung immer wieder verschoben. Außerdem sind unsere Mütter sehr krank geworden, das war eine schwere Zeit, da hatten wir ganz andere Sorgen. Eines Tages werden wir sicher heiraten.

Sie haben also keine Angst vor der Hochzeit?

Susanne Uhlen: Um Gottes willen, nein. Ich freue mich darauf!

Was lieben Sie an Henry?

Susanne Uhlen: Dass er einerseits ein sehr verantwortungsbewusster und disziplinierter Geschäftsmann ist und andererseits auch noch ein großer Junge, der seine Motorräder und schnelle Autos liebt. Er ist spontan und hat viele Ideen. Er kann seine Gefühle zeigen, ist romantisch. Wir ergänzen uns prima.

Ihr Mann ist zehn Jahre jünger. Haben Sie Angst, dasser Sie eines Tages für eine Jüngere verlassen könnte?

Susanne Uhlen: Nein. Aber man hat nie eine Garantie, dass eine Beziehung ewig hält. Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Wenn wir uns trennen würden, und es wäre eine jüngere Frau im Spiel, dann wäre das Zufall. Es könnte genauso eine Frau in meinem Alter sein.

Außerdem sind Sie ja sehr glücklich liiert…

Susanne Uhlen: Ja und Henry gibt mir das Gefühl, dass ich sein Lebensmittelpunkt bin. Wenn wir aus beruflichen Gründen getrennt sind, telefonieren wir täglich. Er liebt mich über alles, wir haben so viel zusammen durchgestanden. All das hat uns noch näher zusammengebracht. Wir sind seelenverwandt und wollen miteinander alt werden, nur das zählt!

Sie haben sogar einen Pilotenschein. Fliegen Sie jetzt selbst zu Ihren Söhnen, die in England leben?

Susanne Uhlen: Henry und ich haben den Pilotenschein gemacht, das stimmt. Er hat auch noch einen Schein für den Helikopter. Ich habe mich am Anfang wirklich gefragt, ob ich das alles schaffe. Es war soviel Technik zu lernen. Aber es hat geklappt und ich bin heute froh darüber, dass ich spontan mal nach England fliegen kann, um meine Jungs zu sehen. Das macht Spaß. Ich fliege aber immer mit einem sogenannten „Safety-Pilot“, nie alleine. Unser Flugzeug, eine Cirrus 22, gilt zwar als sichere Maschine, und es gibt auch einen Fallschirm, aber ich fühle mich einfach besser, wenn noch jemand dabei ist.

Wie finden das Ihre Söhne, wenn Mama mit dem Flieger angejettet kommt?

Susanne Uhlen: Die finden das natürlich toll. Mein jüngerer Sohn Christopher ist jetzt 22 und studiert in London Grafikdesign, Florian, der ältere ist 33. Er ist Doktor der Philosophie und Dozent an der Universität in Cambridge – und ist wie sein Bruder liiert! Ich bin sehr stolz auf meine Söhne.

Sind Sie traurig, dass die Jungs so weit weg von Ihnen leben?

Susanne Uhlen: Nein, ich finde es toll, wie die beiden ihren Weg gehen. Und für Henry und mich ist das auch mal ganz schön, einen Ausflug von Köln nach London zu machen. Außerdem kommen die beiden auch oft zu uns, vor allem in den Semesterferien. Ich habe sie losgelassen, weil ich sie liebe. Und deshalb kommen sie auch immer wieder gerne zu mir zurück. Das ist ein schönes Gefühl.

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