Sylvie Meis: "Ich mag mich heute einfach schlichter"

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Sylvie Meis stand für ihre "The Sylvie Collection" für Hunkemöller selbst in London vor der Kamera.
Foto: PR

Sylvie Meis entwirft erneut Dessous-Kollektion für Hunkemöller

In Amsterdam präsentierte Sylvie Meis ihre neue Wäsche-Linie für Hunkemöller. Mit uns sprach sie über Dessous, ihr neues Selbstbild und grell beleuchtete Umkleidekabinen.

So sexy, so gestylt ... und sooo schlicht! Schlicht? Diese Eigenschaft hat bislang wohl niemand mit Sylvie Meis in Verbindung gebracht! Zumindest solange die 36-Jährige noch unter dem Namen Sylvie van der Vaart durch die Presse und über rote Teppiche sprang. Nach turbulenten Monaten, in denen Scheidung, eine Familie, die sich plötzlich ganz neu finden musste, und potenzielle On-Off-Lover die Schlagzeilgen beherrschten, findet sich Sylvie Meis neu.

Wie sie sich verändert hat und wie sich das auch auf ihren Modegeschmack auswirkte, verriet uns die Moderatorin imInterview.

Durch Ihre Jobs, aber auch durch Ihr Privatleben, stehen Sie viel in der Öffentlichkeit. Wie hat sich Ihr Look dadurch verändert?

Ich kleide mich heute viel schlichter, als früher. Weniger Accessoires, weniger Schmuck. Vielleicht ist mein Leben ist, oder das, was ich in den letzten Jahren erlebt habe, Auslöser dafür. Oder einfach der Fakt, dass man älter wird und dadurch seinen Stil verändert. Schlichter fühle ich mich heute einfach besser. Das gilt auch für die Hunkemöller-Kollektion und die dazugehörige Kampagne. Wenn ich die Fotos sehe, denke ich „Ja, das ist die Sylvie, die ich jetzt bin.“

Wenn Sie die für sich wichtigste Styling-Regel formulieren sollten. Welche wäre das?

Less is more! Heute nehme ich das letzte Accessoire lieber wieder weg, anstatt zu viel zu tragen. So funktioniert mein Look.

Welches Teil der Hunkemöller-Kollektion entspricht genau Ihrem persönlichen Geschmack?

Mein Favorit ist der puderfarbene Spitzenbody mit Kettendetail am Rücken. Auch toll: der Kimono über einem Wäsche-Set mit Strapsen. Die Kombination aus Pastellrosa und schwarzer Spitze finde ich sehr stark, feminin und sophisticated. Gleichzeitig strahlt es Leichtigkeit und Verspieltheit aus.

Wie viel "Sylvie" steckt in der Kollektion?

Viel! Wir fangen rechtzeitig damit an, die Kollektion zu entwickeln. Zoe Price Smith, Headdesigner von Hunkemöller, kümmert sich um die Passformen und erste Skizzen. Die Inspiration, Moods und die Auswahl von Stoffen machen wir zusammen. Auch "London", das Thema der neuen Kollektion, suchen wir zusammen aus. Zoe kennt mich mittlerweile sehr gut, weiß, was ich mag und wie ich mir die Kollektion vorstelle. Darauf bauen wir auf und stellen so alles zusammen. Ich liebe den kreativen Prozess und die Abwechslung, immer mal was anderes machen zu können.

Wäsche kaufen macht nicht jeder Frau Spaß. Haben Sie einen Tipp, wie man sich halbnackt in einer grell beleuchteten Kabine immer noch gut fühlen kann?

Wichtig ist, den Körper zuhause schön einzucremen, sodass man nicht mit rauer und trockener Haut vor dem Spiegel steht. Auch ich bin kein Fan von Umkleidekabinen, das kann schon depressiv machen. Trotzdem mein Tipp: Viel anprobieren! Man sieht einfach den Unterschied, zwischen Dingen, die wirklich gut sitzen und Wäsche, die nur so lala sitzt. Ich nehme nichts, wenn ich denke "Sieht irgendwie okay aus". Unterwäsche muss mich happy machen, dann kaufe ich sie.

Was mögen Sie an sich am liebsten?

Das Gesamtbild. Meine Proportionen stimmen – und darüber freue ich mich sehr.

Wie hart arbeiten Sie an sich?

Auch wenn die Proportionen stimmen, muss ich trotzdem viel für meinen Körper tun. Ich mache viel Sport. Wenn ein Unterwäsche-Shooting ansteht, trainiere ich mehr und esse weniger Kohlenhydrate. Ich achte einfach auf mich. Wenn ich jedoch kein Shooting habe und nicht auf dem Strand vor 20 Paparazzis stehe, kann ich auch mal mehr entspannen.

Sylvie Meis mit Zoë Price-Smith, Head of Design bei Hunkemöller.

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