Täglich ein bisschen gesünder leben

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6.000 Schritte sollte der Mensch täglich gehen.
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Gesundheit Aktuell

Um gesund zu leben, müssen Sie nicht Ihr Leben komplett umkrempeln. Schon kleine Änderungen täglich können eine große Wirkung haben. Wir zeigen, wie es geht.

Jeden Tag ein bisschen gesünder

1. 3.000 Schritte mehr am Tag

2.000 bis 3.000 Schritte legt der normale Büromensch pro Tag zurück. Das ist für die Gesundheit zu wenig, mahnen Experten, 6.000 Schritte täglich sollten es mindestens sein. Dafür braucht es nicht immer lange Spaziergänge.

Machen Sie täglich ein paar Umwege: Meiden Sie ganz bewusst den nächstgelegenen Drucker, Briefkasten, Parkplatz oder die Haltestelle.

Mit einem Schrittzähler (ab 15 Euro im Sportgeschäft) wird daraus sogar ein Spaß.

Jeden Tag ein bisschen gesünder

2. Morgens ein Glas heißes Wasser

Trinken Sie täglich gleich nach dem Aufstehen ein Glas heißes Wasser: Das wärmt, durchfeuchtet Magen und Darm und regt so die Verdauung an.

Nach der indischen Heilslehre Ayurveda ist heißes Wasser obendrein auch gut fürs Gemüt.

Jeden Tag ein bisschen gesünder

3. Öfter eine Handvoll Nüsse

Wegen ihrer vielen Kalorien haben Nüsse einen schlechten Ruf. Dabei sind sie die Spitzenreiter unter den gesunden Nahrungsmitteln: voller Vitamine, Mineralstoffe und bester Fettsäuren.

Walnüsse und Co. stärken Nerven und Gefäße und bremsen womöglich sogar Krebszellen aus.

Bitte täglich knabbern.

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4. Eine kalte Abreibung

Dass man die morgendliche Dusche möglichst kalt beenden soll, weiß eigentlich jeder. Macht aber insgeheim kaum einer. Dabei bringt nichts Stoffwechsel und Immunsystem so effektiv auf Trab.

Wasserdoktor Kneipp kurierte im 19. Jahrhundert mit eiskalten Güssen so ziemlich jedes Zipperlein. So brutal muss es aber nicht sein: Schon 20 Sekunden reichen.

Sanfte Alternative: eine Bürstenmassage im kühlen Zimmer.

Jeden Tag ein bisschen gesünder

5. Hände waschen

Die meisten Krankheitserreger fängt man sich nicht von niesenden Mitmenschen ein, sondern über die eigenen Hände. Wir fassen uns unbewusst sehr häufig ins Gesicht, Keime gelangen so rasch von den Fingern über Nase, Mund und Augen in unseren Körper.

Deshalb: Die Hände so oft wie möglich mit Seife waschen. Klinken mit dem Ellenbogen herunterdrücken, Tür- und Haltegriffe meiden. In der Erkältungszeit auf Begrüßungen per Handschlag verzichten.

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6. 2 x in der Woche Fisch

Je fetter der Fisch, desto mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren enthält er: Sie sind wichtig für Herz und Gefäße und schützen so erwiesenermaßen vor Bluthochdruck.

Leider drohen viele Fischarten auszusterben. Wählen Sie Bio-Lachs oder Hering aus Ostsee und Atlantik, deren Bestände gelten als nicht gefährdet.

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7. Die Abendbilanz

Wenn Sie zu Grübeleien neigen: Nehmen Sie Sorgen nicht mit ins Bett. Notieren Sie in Stichworten, was Sie bedrückt - und deponieren Sie den Zettel auf dem Nachttisch.

Abends neigen wir zur Schwarzmalerei, weil dann das Schlafhormon Melatonin den Stoffwechsel bestimmt.

Morgen ist auch noch ein Tag, und mit frischem Kopf erledigt sich manches Problem von selbst.

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8. Immer auf Achse

Dieser Punkt gilt nur für Vielsitzer, also nicht für Mütter, Krankenschwestern, Verkäuferinnen und andere Dauerläufer.

Stehen Sie häufiger auf: beim Telefonieren, im Bus oder in der U-Bahn. Ideal ist ein Schreibtisch, der sich zum Stehpult hochfahren lässt, auch Stehtische in der Kantine bringen zusätzliche Bewegung.

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9. Zwei Esslöffel Körner

Getreide ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen, außerdem liefert es die für die Darmgesundheit so wichtigen Ballaststoffe.

Täglich 2 EL Getreide (mal Haferflocken, mal Weizenkeime, Leinsamen oder gepufften Amaranth) in Orangensaft, Joghurt oder Milch einrühren.

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10. Geselligkeit macht froh und hält jung

Zu einem gesunden Lebensstil gehören nicht nur eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung, sondern auch Freundschaften und soziales Engagement.

Pflegen Sie Nachbarschaft, halten Sie Kontakt zu Ihrer Verwandtschaft, treffen Sie Kollegen auch einmal nach Feierabend.

Frei nach der alten Pfadfinderregel: Jeden Tag eine gesellige Tat - das erhöht erwiesenermaßen die Lebenserwartung.

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11. Fünf Minuten für den Rücken

Mehr als die Hälfte aller Berufstätigen haben mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen. Den Hauptgrund kennen wir alle: einseitige Haltung. Wir sitzen oder stehen zu viel, darunter leidet die Rückenmuskulatur und beschwert sich. Beugen Sie Hexenschuss und Co. mit zwei kleinen Übungen vor.

1. Katzenbuckel: Vierfüßlerstand, Kinn zur Brust nehmen, Rücken so rund wie möglich machen, 20 Sekunden halten, Dehnung lösen. 20-mal wiederholen.

2. Sonnenaufgang: Vierfüßlerstand. Schieben Sie die linke Hand so weit wie möglich unter dem Körper durch. Beim Zurücknehmen den Arm senkrecht in die Höhe strecken und der Hand nachschauen. 20-mal wiederholen, dann Seite wechseln.

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12. Drei Stückchen Schokolade

Tiefschwarz muss Schokolade sein, damit sie als Heilmittel durchgeht, also rund 70 Prozent Kakao und wenig Zucker enthalten.

Mehr als drei Stückchen schafft man davon ohnehin nicht. Im Kakao stecken sogenannte Polyphenole, die Blutdruck und Cholesterin senken.