Tantra-Massage

Indische Partnermassage

Die Tantra-Massage ist die Vereinigung der drei Haupt-Chakren – den Energiezentren des Körpers. Was sich im ersten Moment sehr spirituell anhört, kann sich aber auch einfach nur zu einer sehr erregenden Massage entwickeln. Wir zeigen, wie es geht.

Bei der Tantra-Massage werden beide Partner heiß gemacht ohne dabei zum Orgasmus zu kommen. Das hört sich härter an, als es ist und lohnt sich garantiert! Die Stimulation der Geschlechtsorgane ist der Höhepunkt der Massage, allerdings nicht unbedingt ihr Orgasmus.

Vorbereitung: Bevor Sie sich auf eine Tantra-Massage einlassen, schaffen Sie einen Raum der Ruhe. Kerzenlicht, aromatische Düfte und eine angenehme Raumtemperatur sorgen für ein wohliges Umfeld. Auch die Massageöle wie etwa Jojoba-, Mandel - oder Kokosöl sollten im Vorhinein bereitgestellt werden. Alles, was man erst während der Massage suchen muss, stört das Ritual.

So geht’s: Die Tantra-Massage setzt sich aus insgesamt sechs Schritten zusammen.

1. Kontakt aufnehmen

Reines Händeauflegen soll dazu dienen, eine innere Verbindung aufzubauen und bei der Entspannung zu helfen. Der Partner legt sich auf den Bauch, während die Frau mit der flachen Hand seinen kompletten Körper von den Fußsohlen bis Hals entlang streift. Dabei immer schön auf eine gleichmäßige gemeinsame Atmung und auf warme Hände achten.

2. Die sechs Schmetterlinge

Mit zarten Berührungen an der Rückseite des Körpers soll der Partner nun sensibilisiert werden. Jeweils einzeln entlang der Beine, der Arme und ab den Schulterblättern abwärts ganz langsam hinabstreichen. Jede dieser Bewegungen nennt sich „Schmetterling“ und sorgt für ein erotisches Kribbeln am ganzen Körper.

3. Die Öl-Massage

Die Öl-Massage ist der Mittelpunkt der Tantra-Massage. Wichtig dabei ist, dass man die Reihenfolge der zu massierenden Körperteile beachtet, um den Energiefluss zu begünstigen: Auf der Körperrückseite wären das Füße, Beine, Po , Rücken, Nacken und Hinterkopf. Auf der Vorderseite des Körpers fängt man wieder von oben an: Hände, Arme, Schultern, Gesicht, Brust, Bauch und Becken und erst ganz am Schluss Yoni (Vagina) und Lingam (Penis).

Der ganze Körper wird dabei gleichmäßig in kreisenden Bewegungen mit den Ölen massiert. Die sieben Chakras werden so aktiviert und stimuliert. Dabei kann sich der Masseur auf den Partner setzen, aber auch seitlich Platz nehmen.

4. Die Yoni- und Lingam-Massage

Auch wenn es schwer fällt: Die Stimulation der Geschlechtsorgane ist der Höhepunkt der Tantra-Massage. Dabei gilt allerdings: Der Orgasmus ist eine Möglichkeit, aber kein Muss. Bei der Yoni-Massage beginnt man mit streifenden Bewegungen vom Knie hin zum Schambereich.

Erst danach werden der Schamhügel, die äußeren Schamlippen und die Klitoris massiert. Druck, Geschwindigkeit und Kreisrichtungen dabei immer variieren. Zum Schluss zwei Finger in die Yoni einführen und von innen einen sanften Druck an die Bauchdecke ausüben.

Die Lingam-Massage beginnt wie die gerade beschriebene Yoni-Massage. Anschließend verwenden Sie das Öl , um Hoden, Damm und Penis zu massieren. Auch hier gilt: Druck und Geschwindigkeit abwechseln.

5. Die Chakras verbinden

Die Tantra-Massage endet mit der Verbindung der drei wichtigsten Chakras: dem Sexual-, Herz- und Stirn-Chakra alias Bauch, Herz und Kopf . Durch das Auflegen der Hand und der reinen Konzentration auf den Atem soll der Energiefluss begünstigt werden.

Am Ende der Tantra-Massage können Sie entscheiden, wie es weitergeht. Entweder Sie stimulieren sich mit einer Massage bis zum Höhepunkt oder aber Sie gehen nahtlos in ein heißes Sexabenteuer über. Ihre Lust werden Sie beide sicherlich nicht mehr zurückhalten können.

Buch-Tipp

„Tantra Massage: Die stimulierende Kraft erotischer Berührung“ von Kalashatra Govinda (Südwest Verlag, um 8 Euro)

Bei Amazon bestellen >>

 

JOY Online: Alles rund um das Thema Sex >>

Kategorien: