Thilo backt: Ab heute führe ich (Back-)Tagebuch

thilo rockstar
Thilo rockt! Für seine Backkünste wird er von der Wunderweib-Redaktion gefeiert!
Foto: privat

Thilo backt

„Thilo, dein Kuchen ist wieder so lecker. Mach doch mal eine Art Kuchen-Diary für Wunderweib.“ „Ja, ja mach ich, aber ich kann doch gar nicht backen.“ „Aber genau das ist doch super!“

Eigentlich wollte ich ja Rockstar werden, als Kind vielleicht noch Erfinder. Aber Kuchenblogger war auf keiner meiner Wunschlisten zu finden. Tatsächlich finden sich beide Ursprungswünsche nun darin wieder. Bringe ich Kuchen in die Redaktion werde ich gefeiert wie ein Rockstar... ein bisschen zumindest. Zwar ein Rockstar in Schürze, statt Lederjacke, der den Handmixer schwingt, statt einer Gitarre, aber damit kann ich leben. Und Erfinder bin ich schließlich auch. Fast wöchentlich denke ich mir neue Sauereien aus, die für sich genommen ein wahres Manifest gegen Low-Carb, Kohldiät und Co. sind. Dabei kann ich gar nicht backen. Wirklich nicht! Was heißt das eigentlich: „Der kann backen.“ Oder „Der kann Kochen.“? Wenn es darum geht irgendwas Essbares herzustellen, dann könnte man schon sagen, dass ich backen kann. Ein Rezept lesen, sich an die Angaben halten, ein paar Knöpfe am Herd drehen und auf die Uhr gucken – das kriegt man doch hin.

Junkie aus Leidenschaft

Dennoch, habe ich mir in der Redaktion von Wunderweib und den umliegenden Kuchenjägern von inTouch, Cosmopolitan und Bravo den Ruf des Kuchenbäckers erarbeitet. Möglicherweise liegt das daran, dass ich phasenweise beinahe wöchentlich den leeren Tisch in der Mitte der Redaktion zur Glückshormon-Tankstelle mache. Schließlich gibt es so viele Kuchen und Rezepte auszuprobieren!

Das kann ich doch nicht alles alleine essen! Und genau da sind wir schon beim Kern der Sache: Ich bin ein wirklich guter Esser! Leidenschaftlich gerne tüftel ich an neuen Wegen, die erbärmlichen Versuche mich bewusster, gesünder und kalorienärmer zu ernähren, in einem Massaker aus Schokoguss, Fruchtcremes und Co. zu ersticken. Kuchen, Schokolade, flüssige Füllungen! Ich liebe dieses Zeug! Ich bin ein Junkie aus Leidenschaft. Und wie das immer so ist, reicht der normale Stoff bei Süchtigen wie mir irgendwann nicht mehr aus. Natürlich könnte ich losgehen und mich durch viele kleine Süßwarengeschäfte und Konditoreien futtern, aber wovon sollen sich dann meine Kolleginnen ernähren? Also backe ich!

Kapitel 1 – Schokolade, Schokolade, Schokolade

Wenn ich also die Idee habe, dass so ein Brownie mit einer Erdnusscreme und einem Mango-Maracuja-Topping ganz hervorragend schmecken dürfte, dann muss ich selber ran. Ich habe zwar keine Ahnung, wie ich das machen soll, aber irgendwie wird’s schon werden. Vielleicht sollte ich erstmal damit anfangen, den perfekten Brownie zu backen. Dann kann es weiter gehen. Denn es gibt doch nichts schlimmeres als einen trockenen Brownie.

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