Thomas Gottschalk: Sind die 35 Jahre Ehe mit seiner Frau denn gar nichts wert?

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Thomas Gottschalk im letzten Jahr bei einer Trauerfeier zusammen mit Frau Thea. Ein trauriger Anlass, bei dem die Körpersprache aber Bände spricht: Er vorweg, Frau Thea immer brav hinterher.
Foto: getty images

Schlimm, wie er seine Frau behandelt

Vielleicht weiß er ohne Applaus nichts mehr mit seinem Leben anzufangen – doch seiner Frau gegenüber ist das nicht fair.

Viele Männer haben Angst vor dem Ruhestand, vor Statusverlust und Langeweile. Auch Thomas Gottschalk (61) klammert sich an seine Karriere. Für sein berufliches Glück geht er jetzt sogar bis zum Äußersten. Die Leidtragende: seine Frau Thea (66). Sind denn 35 Jahre Ehe gar nichts wert?

Verzweifelt kämpft Thomas Gottschalk zurzeit mit seiner neuen ARD-Show, sie soll abgesetzt werden. Dabei hat er es finanziell überhaupt nicht mehr nötig, sich und auch seiner Familie diesen Stress zuzumuten. Aber stattdessen setzt er noch einen drauf: Wie jetzt bekannt wurde, hat er sich direkt über dem Berliner Fernseh-Studio eine Wohnung gemietet. Und Ehefrau Thea soll aus Amerika zu ihm ziehen. Aber ihr Zuhause ist doch in Malibu! Da, wo ihre Kinder sind. Da, wo sie sich rührend auch um den ersten Enkel (1) kümmert. Ja, es ist ein großes Opfer, das Thomas Gottschalk seiner Frau abverlangt.

Was hat Thea nicht alles schon für Thommy getan. Jahrzehntelang war sie sein stiller Fels in der Brandung, ließ ihm das Scheinwerferlicht und stets den Vortritt. Nie hörte man sie klagen. Sie kümmerte sich um die Söhne Roman (29) und Tristan (22) und zog sogar mit Ehemann Thomas 1990 nach Kalifornien, um fern der Heimat neu anzufangen. 40 Jahre gehen sie nun schon gemeinsam durchs Leben, 35 davon als Ehepaar. Nein, einfach war das für Thea gewiss nicht. Thomas weiß das, sagte kürzlich: „Sie ist selber kreativ und witzig, muss aber den ganzen Beifall an mich abtreten und sich dauernd von anderen Leuten anhören, was für ein toller Kerl ich sei.“

Wäre es nun nicht an der Zeit, das zu ändern? Die beiden könnte den Ruhestand genießen. Mit den Enkeln spielen, spazieren gehen, reisen … Aber nein – Thea soll wieder ihre Koffer packen. Neu anfangen in Berlin. Und ihre Söhne zurücklassen – um wieder einmal ihrem Mann den Rücken zu stärken. Weil er nicht loslassen kann. Natürlich sieht er, was für eine tolle Frau er hat: „Ich empfinde große Dankbarkeit für die Tatsache, dass ich eine Frau gefunden habe, die nicht abhandengekommen ist. Dass ich zwei gesunde Kinder habe, die halbwegs normal geraten sind, obwohl ich ihr Vater bin.“ Also wäre es nun doch wirklich an der Zeit, Thea etwas von der Dankbarkeit zurückzugeben.

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