Tierquälerei: Ein Happy End für den Hund Rusty

happy end hund
Als Jared den Hund das erste Mal sieht, ist er verwahrlost an einen Zaun gekettet.
Foto: Screenshot / Vimeo

Hunde-Happy-End

Leider werden noch immer viele Tiere vernachlässigt. Dieser Hund hat ein Happy End erlebt. Seine Geschichte zeigt, wie man der Tierquälerei ein Ende setzen kann!

Manchen Menschen begegnet man Tag für Tag. Man kennt sie nicht persönlich, doch sie sitzen immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort und warten auf den gleichen Zug. So ergeht es Jared Piper auf seinem Arbeitsweg. Doch er begegnet keinem Menschen, sondern einem Tier. Jeden Tag geht er an einem Hund vorbei, der angekettet in einem Garten sitzt und ihn anbellt.

Es ist wie mit den Fahrgästen im Zug: Man nimmt sie wahr, doch achtet nicht weiter auf sie. Als Jared eines Tages allerdings genauer hinschaut, bemerkt er, wie verwahrlost der Hund ist. Sein Körper ist übersät mit Wunden, der Hund wird abgemagert, verstört versteckt er sich unter Paletten. Trotzdem schafft der Mann es, sein Vertrauen zu Erwecken. Tag für Tag bringt er ihm Leckerlis mit und schenkt dem Hund die Aufmerksamkeit, die er verdient hat.

Das Schicksal des Hundes geht Jared ans Herz. Wie ein Mensch ein Tier so behandeln kann, ist unverständlich. Hilflos hockt der Rüde in der Sonne, angekettet und unbeachtet. Jared fasst einen Entschluss. Er möchte den Hund bei sich aufnehmen. Sein Besitzer scheint ihn nicht sonderlich zu schätzen, so versucht er Kontakt aufzunehmen. Nach der Arbeit wartet der tierliebe Mann am Gartenzaun, bis tatsächlich eine Frau auftaucht. Sie scheint der Zustand ihres Hundes nicht zu interessieren. Nach einigem Hin und Her schafft Jared es tatsächlich, ihr das Tier abzunehmen, mit einer letzten Warnung, der Hund sei gefährlich, verschwindet seine ehemalige Besitzerin wieder ins Haus. Doch davon kann der frisch gebackene Hundebesitzer nichts merken. Im Gegenteil- der Hunde wirkt vielmehr ängstlich, als aggressiv.

Jared bringt den verwahrlosten Hund zu einem Tierarzt, wäscht und füttert ihn. Er tauft ihn Rusty. Obwohl der Rüde vermutlich nie einem Menschen so nahe gekommen ist, lässt er die Behandlung ruhig über sich ergehen. Es scheint als würde Rusty ahnen, dass sein Leben eine Wendung genommen hat. Obwohl er jahrelang angekettet und vernachlässigt wurde, hat er sein Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Im Gegenteil: Der Rüde entwickelt sich zu einem freundlichen, liebebedürftigen Haustier. So ist es kaum verwunderlich, dass sich schnell eine neue Familie für Rusty findet.

Die Tierquälerei hat ein Ende. Vor wenigen Wochen verbrachte der Hund sein Leben noch angekettet an einem Zaun. Jetzt spielt Rusty frei in einem Garten mit seiner neuen Familie. Jetzt lädt Jared ein Video der Rettung hoch, um andere Menschen auf Tierquälerei aufmerksam zu machen und zum Handeln zu animieren. Im Internet wurde das Happy End für den Hund bereits über zwei Millionen Mal angeschaut. So einfach kann es sein, mit ein wenig gutem Willen der Tierquälerei ein Ende zu setzen und selbst zu handeln. Die Geschichte von Rusty zeigt: Die Mühe lohnt sich.

Rusty Diamond from Jared Piper on Vimeo.

Kategorien: