Tierquälerei: Keine Kleintiere mehr bei Obi

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Obi distanziert sich vom Verkauf von Kleintieren.
Foto: iStock

Obi schafft Kleintierverkauf ab

Peta offenbart grausame Bilder. Nach den Tierquälerei-Vorwürfen gegen Obi distanziert sich der Baumarkt nun vom Verkauf der Kleintiere.

Produktion. Allein dieses Wort sorgt für eine Gänsehaut, wenn man es in Zusammenhang mit Lebewesen hört. Trotzdem beschreibt es die Kleintierzucht scheinbar am besten. Die Tierschutzorganisation Peta hat vor kurzem eine neue Undercover-Recherche veröffentlicht, die furchtbare Verhältnisse offenbart. Es geht um den Kleintierverkauf in Baumärkten.

Woher kommen die unzähligen Hamster, Vögel und Kaninchen in den Heimmärkten eigentlich? Peta stößt in Zuchtanlagen auf Massentierhaltung, winzige Käfige, überfüllte Kisten und Tiere, die zwischen Leichen und in ihren eigenen Ausscheidungen leben müssen. Jetzt reagiert Obi auf die Tierquälerei-Vorwürfe.

Der Verkauf von Kleintieren bei Obi soll gänzlich eingestellt werden. Die Unternehmenszentrale habe sich bereits vor längerem vom Tiergeschäft distanziert. Trotzdem sind in einigen Filialen des Baumarkts noch immer Kleintiere im Sortiment. Damit soll nun endgültig Schluss sein.

Zuvor hatte die Baumarktkette offiziell zugegeben, in 15 Franchise-Filialen tatsächlich Tiere aus betroffenen Zuchtanlagen zu verkaufen. Auch hier soll es zukünftig keine Kleintiere mehr geben, Obi möchte als geschlossenes Unternehmen aus dem Kleintiergeschäft aussteigen. Die Peta-Kampagne hat somit Erfolg. Zahlreiche Promis, wie Thomas D., Kai Schumann und Ariane Sommer hatten sich bereits gemeinsam mit Peta gegen den Tierverkauf stark gemacht.

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