Tinnitus - ausgelöst durch Pförtner-Syndrom

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Was hilft bei Tinnitus?

Viele Menschen leiden unter Tinnitus - einem Pfeifen, Brummen oder Klingeln im Ohr. Niemand sonst hört das Geräusch. Einfach abschalten? Fehlanzeige! Aber woher kommt es dann, das "Klingeln im Ohr", so die lateinische Übersetzung des medizinischen Fachausdrucks "Tinnitus"? Forscher haben jetzt entdeckt, wie das Klingeln entsteht. Und wie sie es vielleicht schon bald heilen können.

Wer unter einem Tinnitus leidet , nimmt ein "Klingeln im Ohr" war, ohne dass ein Geräusch vorhanden ist. Sie stellen den Vergleich zum "Phantomschmerz" auf - einen Schmerz, den man zum Beispiel im Bein verspürt, obwohl dieses bereits abgenommen wurde.

Forscher konnten im Gehirn ein Bereich lokalisieren, das eine entscheidende Rolle in der Entstehung des Tinnitus oder des Phantomschmerzes spielt. Die Wissenschaftler nennen diesen Bereich als "Pförtner-Syndrom". Sobald das "Pförtner-Syndrom" nicht mehr normal arbeitet, es also von Schäden betroffen ist, beeinflusst das den Informationsfluss im Gehirn. Die Folge: ein Klingelgeräusch in Dauerschleife. Dank dieser Erkenntnis erhoffen sich die Forscher, schon bald eine Heilungsmethode finden zu können.

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