Tipps und Tricks für eine tolle Singstimme

Wer auf ein paar Kleinigkeiten achtet, hat leichteres Spiel beim Singen!
Wer auf ein paar Kleinigkeiten achtet, hat leichteres Spiel beim Singen!
Foto:  iStock // Central IT Alliance

Darauf solltest Du für eine gute Gesangsstimme achten

Die meisten Menschen singen gerne, einfach weil es so viel Spaß macht. Die wenigsten können allerdings von sich behaupten es wirklich gut zu können. Das liegt aber nicht immer daran, dass die Stimme nicht gut ist, sondern oft an der falschen Technik. In unseren 5 Singtipps für Einsteiger lüften wir das Gehmeinis wie Hobby- und Chorsänger ihre Stimme perfekt zum Klingen bringen.

1. Töne treffen

Für eine ungeübte Laienstimme, ist es oft schwer Töne zu treffen. Das liegt an dem enormen Geräuschpegel, der uns jeden Tag umgibt. Das Gehör ist - so könnte man sagen - von den täglichen Geräuschen, die es aufnimmt und verarbeiten muss, reizüberflutet. Wer Töne treffen will, muss lernen wieder genau hinzuhören und sich auf ein Geräusch zu konzentrieren. Dafür kann es hilfreich sein, den Geräuschpegel im Alltag runterzufahren und zum Beispiel Radio und Fernseher leiser zu stellen. Zudem ist es gut, übermäßigen Stress zu vermeiden, weil dadurch die Stimme negativ beeinflusst wird. Heißt also: Wer entspannt ist, trifft die Töne besser.

2. Optimale Körperhaltung

Wer Töne bestmöglichst reffen will, sollte dafür Stehen. Warum das so ist, läss sich relativ einfach begründen. In dieser Position ist der Rücken gerade und der Kopf optimal ausbalanciert auf der Wirbelsäule. Die Schulterpartie ist entspannt, während die Knie locker sind und die Füße fest, aber unverkrampft auf dem Boden stehen. Manchen Menschen ist es jedoch lieber im Sitzen zu singen. In diesem Fall immer darauf achten, dass der Oberkörper eine gerade Haltung einnimmt, damit Lunge und Zwerchfell uneingeschrenkt arbeiten können.

3. Gepflegte Stimme

Wer seiner Singstimme etwas Gutes tun möchte, der sollte über den Tag verteilt viel Flüssigkeit und am allerbesten lauwarmes Wasser trinken. In Ergänzung dazu sind Sänger gut damit beraten im Alltag etwas leisere Töne anzuschlagen und nicht unnötig laut zu reden. Auch Phasen des Schweigens können hilfreich sein, um den Klag der Stimme zu optimieren.

4. Atmen, aber richtig

Wer nicht richtig atmet, wird seine Stimme nicht optimal entfalten können. Beim Singen ist es wichtig, in den rechten Flankenbereich zu arbeiten. Um die Atmung zu trainieren, gibt es viele Übungen, die auch ganz einfach Zuhause durchgeführt werden können. Super easy und gut für das Zwerchfell: dreimal am Tag drei Kerzen auspusten. Die Bauchmuskeln freuen sich hingegen über diese Trainingseinheit: Dreimal täglich den Mund formen, als ob man ein Ü sprechen wollen würde. Jetzt die Luft durch den Mund einziehen, anhalten und durch den Mund ausatmen.

5. Krank und singen? Besser nicht!

Eine Erkältung mit oder auch ohne Heiserkeit sollte immer erst vollständig auskuriert werden, bevor die Stimme beim Singen wieder beansprucht wird. Gerade bei einer schwerwiegenden Halsentzündung gilt es auf Nummer sicher zu gehen. Lieber noch gut eine Woche nachdem die Beschwerden bereits weg sind warten, bis die die nächsten Gesangs-Session in Angriff genommen wird. Achtung: Lässt es sich nicht vermeiden bei Heiserkeit zu sprechen, unbedingt versuchen in normaler Lautstärke zu reden. Viele Menschen denken, dass es etwas bringt zu flüstern. Das ist jedoch nicht der Fall, da die Stimme dabei noch viel mehr angestrengt wird.

Wer diesen Tipps Beachtung schenkt, wird garantiert viel Spaß an diesem tollen Hobby mit Gute-Laune-Garantie haben. Da bleibt uns nur noch zu sagen: Fröhliches Trällern und viel Erfolg beim Singen lernen!

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