Tony Curtis: Die schönsten Frauen der Welt lagen ihm zu Füßen

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Hollywood trauert um eine seiner letzten Film-Legenden

Seinen Sinn für Humor hat er nie verloren. Als Tony Curtis – schon an den Rollstuhl gefesselt und zu künstlicher Ernährung gezwungen – gefragt wurde, was später auf seinem Grabstein stehen sollte, antwortete er schmunzelnd: „Nobody’s perfect“ – niemand ist vollkommen.

Nun ist Tony Curtis tot. Am 29. September 2010 starb Tony Curtis im Alter von 85 Jahren in seiner Villa in Los Angeles. Er war seit Jahren schwer krank. Er hatte eine Bilderbuchkarriere: Tony Curtis wuchs im New Yorker Hexenkessel, der Bronx, auf. Der Vater: jüdischer Ungar, Einwanderer, in der Heimat ein Schauspieler, in Amerika ein armer Schneider. Die Mutter prügelt. „Mein Gesicht ist der Pass, aus diesem Müll herauszukommen“, wusste Tony Curtis früh. Er war in 122 Filmen zu sehen, etwa in Klassikern wie „Manche mögen’s heiß“ (1959), mit Marilyn Monroe, und „Spartacus“ (1960) mit Laurence Olivier. Obwohl Tony Curtis nie einen Oscar bekam, gehörte er zu den Größten. Doch so riesig sein Erfolg war, Tony Curtis war getrieben von einer tiefen Sehnsucht. Alkohol, Drogen und über 1000 Frauen. Darunter auch die Sexbombe Marilyn Monroe († 36). Fünf Ehen, sechs Kinder.Er ließ Christine Kaufmann gehen – und bereuteMit der deutschen Schauspielerin Christine Kaufmann (65) war Tony Curtis seit 1963 verheiratet. Sie war 16, er 36, als sie sich kennenlernten. Nach vier Jahren war die Ehe kaputt. Vier Tage nach der Scheidung heiratete er wieder. Tony Curtis bereute später: „Ich war dumm, diese Frau ziehen zu lassen.“ Doch trotz des traurigen Ehe-Endes blieben die Deutsche und der Hollywoodstar verbunden. Auch wegen ihrer Töchter Alexandra (46) und Allegra (44).Als Christine Kaufmann die Todesnachricht erhielt, buchte sie sofort einen Flug nach Spanien, wo ihre Tochter Allegra lebt. Sie wollte auf ihre Enkel aufpassen, damit Allegra zur Beisetzung in die USA fliegen kann.Zu NEUE POST sagte die Ex-Frau von Tony Curtis: „Bei aller Trauer um ihn, ist es doch auch eine Erlösung für ihn.“ Und: „Sein Tod ist, als ob die Zeit stirbt …“

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