Top Immunsystem: Was gesunde Menschen anders machen

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Warum werde ich so oft krank und meine Kollegin nie? Darum!

 

Kennt ihr diese Menschen, die irgendwie nie krank werden? Während man sich selbst von Erkältung zum Magen-Darm-Infekt zur Grippe schleppt? Das sind die Geheimnisse der immer gesunden Menschen!

Hier in der Redaktion gab es in letzter Zeit viele freie Plätze. Zwei Kolleginnen hatten Erkältung, eine einen Magen-Darm-Infekt, die nächste sogar eine Mittelohrentzündung. Das kommt häufiger vor, alle paar Wochen oder Monate geht eine Krankeitswelle durchs (Großraum-)Büro.

Doch da ist noch sie. Diese eine Kollegin, die irgendwie nie krank wird. Sie hat eine Immunabwehr , die kämpft, wie ein Ninja. Kein Virus, kein Bakterium, nichts scheint sie zu erreichen. Nicht mal im Urlaub wird sie krank!

Wahrscheinlich jeder kennt sie. Diese Menschen, die irgendwie nie krank werden. Was machen sie anders? Wir verraten es euch.

 

7 Geheimnisse, von Menschen, die nie krank werden

 


1. Iss dich stark

So unterstützt du dein Immunsystem: Morgendliche Wechselduschen mit heißem und kaltem Wasser trainieren die Abwehr. Vitamin C bildet einen Schutzschild von innen: Ideale Lieferanten sind Paprika, Brokkoli oder Johannisbeeren.

Auch der Nährstoff Zink, der vor allem in Fleisch, Milch und Käse enthalten ist, stärkt das Immun-System.

2. Verzichte auf Klimaanlagen und Zugluft

Klimaanlagen sind Keimschleudern Nummer 1. Aber nicht nur das: Sie trocknen die Schleimhäute aus, wodurch deren Schutzbarriere vor Krankheitserregern geschwächt oder zerstört wird. Viren können dann leichter eindringen, sich in den Schleimhautzellen einnisten und vermehren. Lässt sich der Einsatz der Klimaanlage nicht vermeiden, solltest du besonders viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten und darauf achten, dass die Klimaanlage auf nicht mehr als sechs Grad Celsius unter der Außentemperatur herunterkühlt.

Meide auch unbedingt Zugluft. Wird der erhitzte oder verschwitzte Körper der kalten Luft ausgesetzt, fühlt sich das zwar angenehm an, führt aber zu einer Unterkühlung. Das schwächt die Immunkräfte so sehr, dass sie eindringende Viren nur noch unvollständig oder gar nicht mehr abwehren können.

3. Händewaschen!!!

Da sich an warmen Sommertagen auch die Viren wohlfühlen und schnell vermehren, gilt: Wasch dir regelmäßig die Hände! Hier erklären wir ausführlich, worauf du dabei achten solltest. Verwende vor allem nach Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Strandtag immer Seife und trockne deine Hände anschließend gut ab. Fass dir mit den Fingern möglichst nicht in die Augen, denn so gelangen Erreger besonders leicht in den Körper.

Häufig unterschätze Keimschleudern:
Geldscheine: Sie sind idealer Nährboden für Viren. Die Uni Genf entdeckte, dass sie dort bis zu 17 Tage überleben. Nach dem Anfassen erst Hände waschen, bevor man isst oder sich im Gesicht berührt.
Geldautomat: Eingabeknöpfe am besten mit dem Fingerknöchel berühren.
Bus und Bahn: Türöffner, Haltegriffe: Das Virus fährt mit. Handschuhe tragen hält es Ihnen vom Leib.
Öffentliche WCs: Alles möglichst nur mit dem Arm oder Papiertuch berühren.

4. Schlaf genug

Die lauen Sommernächte verführen natürlich dazu, ein bisschen länger draußen sitzen zu bleiben. Doch: Wer nachts acht Stunden schläft, wird dreimal seltener krank als Personen, die weniger schlafen.

5. Lass dich nicht stressen

Stress macht krank, heißt es - und das nicht ohne Grund. Denn gerade Stresshormone können unsere Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Vor allem Cortisol gehört zu den größten Feinden des Immunsystems. Schon ein fünfminütiger Wutausbruch beispielsweise hat ungeahnte Folgen: Unsere Abwehrkräfte sind danach bis zu sechs Stunden schachmatt gesetzt. Dabei ist es egal, ob wir Stress als belastend oder herausfordernd empfinden. Mit der Ausschüttung von Cortisol fährt der Körper die Produktion von Abwehrzellen zurück - da er jetzt alle Energie für Flucht oder Kampf benötigt.

Im Gegenzug lässt sich die Abwehr durch gezielte Entspannung oder Sport aber auch stärken. Wer z. B. regelmäßig meditiert, steigert damit nicht nur sein Wohlbefinden, sondern regt auch die Produktion der Immunabwehrzellen an. Gleiches gilt für Yoga: Bereits zwölf Minuten Training täglich erhöhen die Anzahl unserer Antikörper. Wem das zu langweilig ist, geht walken, Rad fahren oder joggen. Oder auch einfach nur Spazieren. Bewegung an der frischen Luft ist ideal, um die Abwehr langfristig zu stärken.

6. Bleib optimistisch

Glückliche Menschen leben länger und gesünder - das belegen aktuelle Studien. Demnach erholen sich Optimisten schneller von Operationen, spüren weniger Schmerzen, haben einen niedrigeren Blut-Druck und sind seltener erkältet. Und: Wenn sie sich verletzten, heilen sogar ihre Wunden schneller!

7. Wenn es dich doch mal erwischt hat: Kuriere dich wirklich, WIRKLICH aus

Wer im Winter krank wird, kuschelt sich gern in eine Decke ein und lässt dem Körper Zeit, sich zu erholen. Im Sommer dagegen lockt Sonne nach draußen, da wollen die wenigsten zu Hause bleiben. Doch Experten raten dazu, Erholung gerade bei einer Sommergrippe ernst zu nehmen - sonst kommt die Krankheit nur immer wieder. Das heißt: Keine Arbeit, keinen Sport, keine anstrengenden Termine. Ab aufs Sofa oder die schattige Gartenliege - z. B. mit einem guten Sommerroman.

Im Video: Tipps bei Erkältung:

 

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