Tragischer Unfall: Vierjähriger Matthew stirbt an Zimt

matthew stirb an zimt

Foto: youtube/Delilah Rogers

Erstickungsgefahr Zimt

Matthew war ein fröhliches Kind. "Er war gesund, hatte keine Probleme", erzählt seine Mutter dem Nachrichtensender CNN. Was der vierjährige Junge am liebsten machte? Die Welt erkunden - auf Bäume klettern. Dass ihm diese Leidenschaft jetzt zum Verhängnis wurde, ist kaum zu glauben.

Wie so oft, hangelt sich der kleine Junge an der Küchentheke hoch, entdeckt eine Dose Zimt und greift mit der Hand hinein. Dann - das Unglück. Noch während Matthew von dem braunen Gewürz nascht, gelangt es in seine Lunge. "Er begann zu würgen. Es war, als hätte er einen Krampfanfall, dann brach er zusammen", so Brianna Radar, seine Mutter.

Sofort bringt Brianna ihren kleinen Jungen ins Krankenhaus. Jede Hilfe kommt zu spät. Eineinhalb Stunden nach dem Unglück wird der vierjährige Sonnenschein für tot erklärt. Die Todesursache: Ersticken durch Zimt.

"Zimt kann töten", sagt Brianna Radar. "Die Menschen müssen verstehen, dass das trockene Pulver gefährlich sein kann." Und nicht nur das. Auch andere Pulver können zum Tod führen - Babypuder zum Beispiel. Die Berliner Zeitung schreibt: "Wir brauchen ihn nicht, aber er kann Kinder umbringen", mit drastischen Worten beschreibt Thomas Nicolai die Gefahrenquelle Babypuder kürzlich auf dem Forum "Das Kind als Verbraucher". Die Zeitung weiter: "Er habe schon viele schwere Husten- und Erstickungsanfälle bei Kindern gesehen, die Babypuder eingeatmet hätten, sagte Nicolai, der als leitender Oberarzt auf der Intensivstation des Dr. von Haunerschen Kinderspitals an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitet."

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