Traumfigur durch Kohlenhydrate!

traumfigur durch kohlenhydrate
fit10_Methode
Foto: Thinkstock
Inhalt
  1. Fit in zehn Wochen
  2. Drei große Mahlzeiten und zwei lange Pausen
  3. Woche 1 bis 3
  4. Woche 4 bis 7
  5. Woche 8 bis 10

Fit in zehn Wochen

Haben Sie auch immer dem Diät-Mythos geglaubt, dass Nudeln, Brot & Co. beim Abnehmen nichts verloren haben? Jetzt gibt es eine Diät, die nicht auf sie verzichtet – im Gegenteil: Kohlenhydrate sind erwünscht! Wie Sie in zehn Wochen fit werden und warum ein Teller Pasta so wichtig ist, verraten wir hier.

Sein Traumgewicht erreicht man nur durch Entbehrungen, heißt es im Allgemeinen – dazu zähle auch der gänzliche Verzicht auf Kohlenhydrate, weil die bei einer Diät kontraproduktiv seien. Daher stehen sie zum Beispiel bei der Detox- oder Dukan-Diät auf der schwarzen Liste. Ein weit verbreiteter Irrglaube, behauptet die studierte Ernährungswissenschaftlerin Christina Lachkovics-Budschedl. Kohlenhydrate benötigt der Körper, um Energie zu gewinnen und damit Fett zu verbrennen.

In ihrem Buch „Kohlenhydrate sind keine Dickmacher“ stellt sie ein Ernährungsprogramm vor, mit dem man in zehn Wochen Pfunde verliert und trotzdem Kartoffeln und Brot essen kann. Das Programm hat drei Phasen, die den Körper immer wieder überraschen und so zu einem besseren Ergebnis führen sollen. Im ersten Teil werden zu jeder Mahlzeit Kohlenhydrate gegessen, während sie im zweiten Teil abends wegfallen. Im dritten Teil werden sie langsam wieder in den Essensplan aufgenommen.

Drei große Mahlzeiten und zwei lange Pausen

Ganz nach dem Motto „Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann“ empfiehlt sie drei mehr oder weniger große Mahlzeiten am Tag. Dazwischen werden Pausen von vier bis sechs Stunden eingelegt, in denen der Körper das Fett verbrennen soll. Die Energie dazu liefern eben erst Kohlenhydrate. Wie Sie in zehn Wochen mit der „fit10-Methode“ abnehmen können, erläutern wir auf den nächsten Seiten.

Literatur-Tipp

Tipps und Tricks rund um die zehnwöchige Methode gibt es in dem Buch „Kohlenhydrate sind keine Dickmacher“. Abgerundet wird der theoretische Teil mit Fallbeispielen und leckeren Rezepten für eine ausgewogene Ernährung.

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Woche 1 bis 3

Das Frühstück ist für Christina Lachkovics-Budschedl besonders wichtig, denn hier wird der Grundstein für die tägliche Fettverbrennung gelegt. Verzichtet man auf das Frühstück werden nicht etwa die Fettreserven zur Energiegewinnung angezapft, sondern Muskulatur und Leber. Auf morgendliches Hungern folgen zudem nicht selten Heißhungerattacken am Nachmittag.

Deshalb morgens ruhig ein paar Scheiben Brot mit Käse oder Schinken auftischen und dazu ein Stück Obst . Süße Aufstriche oder Toastbrot sind in der ersten Zeit verboten. Die vier- bis sechsstündige Pause bis zum Mittagessen sollte streng eingehalten werden. Am Mittag kann man seine übliche Ernährungsweise beibehalten. Aber aufgepasst: Auf die Menge achten und beim Nachtisch verzichten!

In der folgenden vier- bis sechsstündigen Pause dürfen ab und zu zwei bis drei Nüsse geknabbert werden. Das Abendessen sollte hauptsächlich aus Eiweiß und Fett bestehen.

Woche 4 bis 7

Zum Frühstück dürfen ab jetzt wieder Marmelade und Honig aufs Brot. Nach dem Mittagessen darf man ein Dessert genießen. Die zwei Pausen zwischen den Hauptmahlzeiten sollten auch in dieser Zeit möglichst streng eingehalten werden und nur im Notfall auf ein paar Nüsse zurückgegriffen werden.

Beim Abendessen sind im mittleren Teil des Programms jegliche Kohlenhydrate verboten. Ersetzt werden sie von Eiweiß in Form von magerem Fleisch oder Fisch . In Kombination mit Gemüse ist ein leckeres Abendessen schnell zubereitet.

Die Besonderheit dieser Wochen ist die Einführung eines Obst-/Gemüsetages. An diesem Tag stehen fünf Mahlzeiten aus Obst oder Gemüse auf dem Speiseplan. Ob roh, gedünstet oder gekocht – den Rezept -Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Fällt die Einhaltung des Tages doch einmal zu schwer, erlaubt das Programm ein normales Frühstück.

Woche 8 bis 10

Frühstück und Mittagessen ändern sich in den letzten drei Wochen nicht mehr. Auch der Obst-/Gemüsetag bleibt erhalten. Sechs Tage lang ist das Abendessen so aufgebaut wie im mittleren Teil. Am siebten Abend sieht das Programm als Hauptgericht nur ein wenig Eiweiß vor, beispielsweise in Form von magerem Naturjoghurt oder ein wenig purem Hüttenkäse.

Christina Lachkovics-Budschedl betont zwar immer wieder, sie wolle ihren Lesern nur zum richtigen Essverhalten verhelfen, aber ganz so einfach ist es nicht. Sie setzt einen äußerst starken Willen voraus – ohne ihn wären die langen Pausen und der Obsttag kaum durchzuhalten. Der Plan lässt manchen vielleicht zu wenig Freiraum für individuelle Essgewohnheiten. Doch wer schwer auf die so genannten Sättigungsbeilagen verzichten kann, kommt mit diesem Diätplan vielleicht besser zurecht.

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