Traurige Filme: Diese Filme sind zum Heulen schön!

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Die 25 ergreifendsten Herzschmerz-Filme aller Zeiten

Es gibt traurige Filme sind so berührend, dass wir einfach drauflosschluchzen müssen - weil sie uns im Innersten bewegen. Hier: Die 25 ergreifendsten Herzschmerz-Filme aller Zeiten.

Neulich im Flugzeug. Auf dem Bildschirm startet das Filmdrama "Extrem laut und unglaublich nah". Schön. Bis da dieser Kloß im Hals auftaucht. Das Schlucken: so beschwerlich wie bei einer Mandelentzündung. Die Augen: Glasmurmeln, die sich in Niagarafälle verwandeln wollen. Wir blinzeln zum Nachbarn, der einen Actionfilm guckt, sich abwechselnd auf die Schenkel klopft und in die Chipstüte greift. Wir versuchen, im Sessel zu verschwinden - als die traurige Filmmusik einsetzt (diese Streicher!) und jeden Versuch, Haltung zu bewahren, zunichte macht. Entweder wir schaffen es noch schnell zum stillen Örtchen (Flucht!). Oder wir versuchen, uns abzulenken (wie ging noch gleich dieser Ostfriesenwitz?) Oder wir weinen. Was im schlimmsten Fall damit endet, dass der Action-Typ uns ein Taschentuch anbietet und die ältere Dame neben uns ihre Hand beschwichtigend auf unsere legt: Zu viel Empathie, die uns erst recht losschniefen lässt. Wie konnte das passieren? Wieso passiert das immer bei diesen Filmen, die uns so mitnehmen, als wären wir Tramper an der, sorry, Wein-Straße?

Vielleicht, weil jemand in diesem Film todkrank wird ("Mein Leben ohne mich"). Vielleicht, weil jemand in diesem Film die Chance, sein Leben zu ändern, nicht wahrnimmt ("Revolutionary Road"). Vielleicht, weil ein Hund vergebens auf sein Herrchen wartet ("Hachiko"). Oder weil zwei Menschen, die doch ganz offensichtlich zusammengehören, partout nicht zusammenkommen ("Vom Winde verweht"). Bestimmt aber, weil wir uns in all diesen Geschichten selbst ein bisschen wiedererkennen. Und unsere (Fehl-)Entscheidungen und Urängste von Verlust bis Einsamkeit gleich dazu.

Zum Glück gibt's DVD-Player! Zu Hause können wir bei traurigen Filmen ungestört drauflosheulen.

Das Gute: So schmerzlich traurige Filme sind, sie sind prima Denkanstöße . Weil wir eben nicht so enden wollen wie die Figuren in den Geschichten. Traurige Filme sind Medizin. Auch, weil so eine Tränen-Odyssee im Schutz der Kino-Dunkelheit erschöpfend, aber erleichternd sein kann.

Manchmal wirkt das Gesehene noch so lange nach, dass uns Tage später wieder Tränen in die Augen schießen. Praktisch, wenn wir dann gerade in einem Wolkenbruch stehen - und unsere Emotions-Tropfen auch als Regen durchgehen könnten. Eigentlich brauchen wir aber auch keine Ausrede. Zumal unser Partner beim DVD-Gucken oft selbst glasige Augen kriegt. Aber das kommt natürlich von den Tacos mit der Chili-Sauce ...

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