Trockenes Ertrinken: Junge ertrinkt ganz still

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Junge ertrinkt eine Stunde nachdem er im Pool schwimmt

Kinder lieben Wasser. Sie mögen es darin zu spielen und sich nass zu spritzen. So auch Johnny. Er planscht im Pool seines Nachbarn - hat Spaß, genießt das warme Wetter. Eine Stunde später ist der kleine Junge tot. Was ist passiert?

Ein Sommertag im Juni. Johnny spielt im Pool seines Nachbarn. Seine Mutter, Cassandra Jackson, beobachtet ihn die ganze Zeit. Zu groß ist die Angst, dass er ertrinken könnte. Kurze Zeit später kommt er nach Hause, legt sich ins Bett. Er sei müde - so der kleine Junge zu seiner Mutter. Wenige Minuten, nachdem er sich schlafen gelegt hat, schaut Cassandra nach seinem Sohn. Er sei so still gewesen, erzählt Cassandra gegenüber NBC. Und sein Gesicht ganz weiß. Dann der Schock: Ihr geliebter Junge ist tot - eine Stunde, nachdem er im Pool gespielt hat, einfach tot. Die Diagnose: trockenes Ertrinken.

Trockenes Ertrinken - was ist das?

"Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Junge lacht und herumtollt. Und seine Lungen voll Wasser sein sollen", sagt Cassandra. Wie Johnnys Mutter wissen die Wenigsten über die Gefahren des trockenen Ertrinkens, auch sekundäres Ertrinken, Bescheid. Vor allem für Kinder ein gefährliches Unterfangen. Während sie im Pool, im Meer, sogar in der Badewanne spielen, kann sich Wasser in ihrer Lunge sammeln. Wird das Wasser nicht bemerkt, können sie kurze Zeit später daran ertrinken. Mediziner sind sich sicher, dass schon 2 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht bedenklich sind.

Trockenes Ertrinken - die Symptome

Jede Sekunde zählt. Verhält sich Ihr Kind nach dem Baden oder Schwimmen anders als sonst, ihm fällt das Atmen schwer oder es wird ganz plötzlich müde, dann rufen Sie auf der Stelle den Notarzt. Versuchen Sie auf keinen Fall das Wasser aus der Lunge zu klopfen. Das funktioniert nicht und ist gefährlich.

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