Trotz HIV ein normales Leben führen

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Ein normales Leben mit HIV
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Leben mit HIV

Trotz einer Infektion mit HIV dank modernster Medizin möglich ein normales Leben zu führen. Aber die Mitmenschen machen es manchen Infizierten schwer.

Heutzutage ist die moderne Medizin soweit, dass Medikamente in der Lage sind, den gefährlichen Virus lange in Schach zu halten. Viele HIV-positive Menschen haben es dadurch etwas leichter. Sie werden dennoch oft krank. Wenn die Mitmenschen irgendwann fragen, dann wissen die HIV-Infizierten oft nicht, was sie darauf antworten sollen, denn viele machen immer noch Erfahrungen mit Ausgrenzung, wenn sie von ihrer Krankheit erzählen.

Viele Ärzte raten ihren Patienten, die mit HIV leben, deshalb direkt nur Menschen, denen sie vertrauen von ihrer Krankheit zu erzählen. Alternativ raten sie dazu, dass HIV-Positive behaupten, sie hätten Krebs. Dann würden sie meistens in den Arm genommen werden, wohingegen bei der Diagnose HIV eher Abstand genommen wird. Einem potenziellen Partner sollte man allerdings die Wahrheit sagen, damit nichts einer anständigen Verhütung im Weg steht.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fragte im Rahmen der Kampagne „Positiv Zusammenleben – Leben mit HIV“ Passanten ob sie beispielweise mit jemandem Essen gehen würden, der HIV hat. Auf diese Frage antworteten alle Befragten mit „Ja“. Schwieriger wurde es schon bei der Frage, ob sie jemanden küssen würden, der an der Krankheit leidet, bei der viele, die befragt wurden, lange nachdenken mussten. Die Aufklärung scheint zwar schon relativ weit zu sein, aber dass man sich nicht durch Speichel und auch nicht im normalen Alltag anstecken kann, ist nicht jedem klar. Viele Deutsche wünschen sich deshalb eine bessere Aufklärung zum Thema „HIV“.

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