Unglaublich: Torero kämpft gegen Stier - mit Tochter auf dem Arm

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Die grausame Realität des Stierkampfs: Der Stier wird verletzt und gequält, bis der Torero ihn schlussendlich mit einem Degen tötet.
Foto: Istock

"Meine Tochter wird niemals sicherer sein als in meinen Armen"

Spanischer Torero nimmt Tochter mit in die Stierkampfarena.

Verantwortungslos oder traditionsbewusst?

Ein Stierkampf ist eine hoch riskante Angelegenheit. Jedes Jahr werden viele der Torreros in Spanien, wo der grausame Stierkampf Tradition ist, in der Arena verletzt - manches Mal tödlich.

Doch dieses Wissen hat den Torero Fran Rivera Ordóñez - bekannt als "Paquirri" - nicht davon abgehalten, seine kleine Tochter mit in die Arena nehmen. Auf seinem Instagram-Account postete er ein Foto: im linken Arm hält er seine Tochter, mit dem rechten Arm schwingt er die rote Fahne vor dem Stier. Dieser blutet schon ...

Dazu schrieb er: "Carmens Debüt. Meine Tochter gehört zur 5. Generation der Stierkämpfer in unserer Familie. Ich bin wahnsinnig stolz."

Tausenden Menschen gefällt dieses Foto - doch es gibt noch mehr kritische Kommentare. Viele Menschen finden das Verhalten des Toreros extrem verantwortungslos. Ein Kind habe nichts in einer Stierkampfarena zu suchen.

Paquirri kommentierte die Reaktionen der Kritiker auf Twitter: Die Menge an Beleidigungen und Todesdrohungen, die ihn derzeit erreichten, sei beeindruckend. Doch er lässt sich davon nicht irritieren und fordert stattdessen dazu auf, "unsere Traditionen zu respektieren". Für seine Tochter habe nur eine minimale Gefahr bestanden. "Sie wird niemals sicherer sein als in meinen Armen."

Immerhin: Der Fall wird nun auch von den spanischen Behörden untersucht.

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