Unsere Reise-Bucket-List für Deutschland

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Diese xxx Ziele sollten auf Ihrer Reise-Bucket-List für Deutschland stehen.
Foto: iStock

Hier lohnt ein Besuch

Diese Orte und Sehenswürdigkeiten sollten auf ihrer Reise-Bucket-List für ihren nächsten Trip innerhalb Deutschlands stehen.

Um wunderschöne Orte und beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu sehen, müssen Sie nicht gleich das Land verlassen und weite Strecken zurücklegen.Einige Highlights liegen viel näher als Sie denken. Wir haben darum eine Reise-Bucket-List für Deutschland zusammengestellt, die einem direkt vor Augen führt, wie schön es in heimischen Landen sein kann.

 

Schloss Neuschwanstein

 

Für viele internationale Reisende, ist das Schloss Neuschwanstein im Süden Bayerns Teil ihres Pflichtprogramms. Mit jährlich etwa 1,4 Millionen Besuchern zählt es zu den am häufigsten besuchten Schlössern und Burgen in ganz Europa. Doch nicht bei jedem Deutschen steht die Festung des bayrischen Königs Ludwig II. unbedingt auf der Reise-Bucket-List. Dabei ist das von 1865 bis 1892 erbaute 'Märchenschloss', das der Version einer Ritterburg von Ludwig II. entspricht, definitiv einen Besuch wert. Einen sehr guten Blick auf Schloss Neuschwanstein hat man übrigens von der Marienbrücke.

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Foto: Anton J. Brandl/ © Bayerische Schlösserverwaltung www.neuschwanstein.de

Bergpark Wilhelmshöhe

Der Bergpark in Kassel-Wilhelmshöhe diente bereits Herzögen, Königen und Kaisern als Sommerresidenz. Erbaut wurde der Landschaftspark, der zu den größten in Europa zählt, zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Besonders sehenswert sind die künstlich angelegten Wasserspiele, die sich über insgesamt 12 Kilometer erstrecken. Von Mai bis Oktober kann man die Wasserspiele jeweils mittwochs, sonntags und an Feiertagen bewundern. Das Foto unten zeigt die Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe, als gerade die beleuchteten Wasserspiele stattfanden (von Juni bis September an jedem ersten Samstag).

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Foto: Mario Zgoll/ ©Kassel Marketing www.kassel-marketing. www.kassel-marketing.de

 

Feengrotten Saalfeld

 

Enstanden sind die Saalfelder Feengrotten am Rande des Thüringer Schiefergebirges vermutlich bereits um das Jahr 1530. Aufzeichnungen deuten daraufhin, dass schon zu diesem Zeitpunkt mit dem Bergbau begonnen wurde, der die Entstehung der Grotten zur Folge hatte. Nach der Einstellung des Bergbaus entstanden auf natürlichem Wege die heute so gern besuchten Tropfsteinhöhlen. Seit 1914 sind die Feengrotten für die Öffentlichkeit zugänglich. Ihren Namen tragen die Grotten übrigens, weil hier schon die eine oder andere Fee gesichtet worden sein soll. So eine würden wir doch gerne auch einmal zu Gesicht bekommen...

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Foto: Matthias Frank Schmidt/ Saalfelder Feengrotten www.feengrotten.de

 

Iglu-Dorf auf der Zugspitze

 

Eine Übernachtung der anderen Art erwartet experimentierfreudige Urlauber auf der Zugspitze. Ab Dezember eines jeden Jahres können Sie hier in waschechten Iglus schlafen und dabei den Blick über die Weiten der Alpen genießen. Winterfeste Kleidung ist dabei Pflicht. im Iglu-Dorf herrschen konstant Temperaturen um den Gefrierpunkt. Für eine Nacht im Standard-Iglu zahlen Erwachsene 119 Euro.

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Foto: www.iglu-dorf.com

 

Sternenpark Havelland

 

2014 wurde der Naturpark Havelland im Westen Brandenburgs von der International Dark Sky Association ( IDA ) zum ersten deutschen Sternenpark ernannt. Wer hier einmal den Nachthimmel betrachtet hat, weiß, warum dieser Ort so besonders ist. Weil das Havelland dünn besiedelt ist und es nur wenige Lichtquellen gibt, kann man hier Sternenkonstellationen am Himmel sehen, wie man sie sonst nur aus Filmen kennt. Sogar die Milchstraße ist mit bloßem Auge erkennbar. Einen besonders guten Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel hat man in der sogenannten Kernzone zwischen den Orten Gülpe und Neuhausen. Noch ein Tipp für alle Sternenbeobachter: Die optimale Zeit für einen Besuch im Sternenpark Havelland ist im Frühling oder im Herbst.

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Foto: Christoph Prochotta/ Havelland Tourismus www.havelland-tourismus. www.havelland-tourismus.de

 

Sächsische Schweiz

 

Als 'Sächsische Schweiz' wird der Teil des Elbsandsteingebirges bezeichnet, der in Deutschland, genauer in Sachsen liegt. Die vielen unterschiedlichen Arten von Felsformationen, die in dem Gebirge vorkommen, machen es zu etwas ganz Besonderem. Wer großartige Ausblicke und Wanderungen liebt, ist hier genau richtig. Ein Highlight, das niemand auf seiner Tour durch die Sächsische Schweiz verpassen sollte, ist die Bastei. Sie ist das beliebteste Ausflugsziel der Region. Mitten durch den Fels zieht sich hier eine 76,5 Meter lange Brücke: die Basteibrücke. Von hier hat man nicht nur einen fantastischen Ausblick, sondern gelangt auch zur Felsenburg Neurathen.

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Foto: Frank Exß/ Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V. www.saechsische-schweiz.de

 

Lieberoser Wüste

 

Wer hätte es gewusst? Die größte Wüste Deutschlands liegt im Süden von Brandenburg, etwa 90 Kilometer von Berlin entfernt. Ursprünglich entstand die Lieberoser Wüste, die auch "Klein Sibirien" genannt wird, durch einen Waldbrand im Jahr 1942. Anschließend wurde das Gebiet militärisch genutzt und blieb dadurch nahezu unbewachsen. Heute ist die Wüste Teil des Naturschutzgebietes Lieberoser Endmoräne. Besucher dürfen das Gelände nicht betreten, da immer noch Rückstände von Munition im Boden sind. Allerdings bietet der Naturschutzbund Führungen entlang des deutschlandweit einzigartigen Ortes an.

 

Waldseilgarten Höllschlucht

 

Einmal eine Nacht hoch oben in den Wipfeln der Bäume verbringen? Im Waldseilgarten Höllschlucht kann dieser Wunsch erfüllt werden. Die Übernachtungsgäste packen beim Auf- und Abbauen mit an und werden dafür mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Die Kosten für eine Übernachtung im Schwebebett betragen pro Nacht und Person 250 Euro. Wer es noch bisschen ausgefallener mag und das Abenteuer sucht, kann sein Nachtlager auch unmittelbar an einem Fels aufschlagen. Kostenpunkt: 890 Euro. Ein gut gemeinter Rat: Sind Sie nicht schwindelfrei, werden Sie hier vermutlich kein Auge zu tun können.

 

Burg Frankenstein

 

Ein Muss für alle Gruselfans: die Burg Frankenstein in der Nähe von Darmstadt. Bereits seit rund 750 Jahren erhebt sich das Bauwerk über die hessische Rheinebene. Die Burg, die heute teilweise nur noch in Ruinen vorhanden ist, soll einst die Autorin Mary Shelley zu ihrem weltberühmten Roman Frankenstein inspiriert haben. Beweise gibt es dafür zwar nicht, aber wer das verfallene Gemäuer einmal live und in Farbe gesehen hat, kann sich denken, dass es durchaus möglich wäre, sich an einem solchen Ort eine unheimliche Geschichte auszudenken. Ein wahres Spektakel findet jedes Jahr rund um Halloween statt. Dann erwacht die ganze Burg zum Leben und wird zu einer Gruselshow der Extraklasse. Nichts für schwache Nerven!

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