Urlaub mit Hund: Daran sollten Sie denken

urlaub mit hund
Er ist bereit - ab in den Urlaub!
Foto: damedeeso / Thinkstock

So fühlt sich Ihr Hund auch im Urlaub wohl

Urlaub mit Hund? Auf jeden Fall - denn ohne geht nicht! Doch wer den Vierbeiner mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte Folgendes beachten...

Heimtier-Ausweis kontrollieren

Ohne Reisepass darf Ihr Hund nicht in den Urlaub. Auch er muss sich ausweisen können. Für Reisen in EU-Länder brauchen Sie einen EU-Heimtierausweis, den Ihnen Ihr Tierarzt vor der Reise ausstellt. Die Daten (z. B. Impfungen) müssen auch auf einem implantierten Mikrochip gespeichert sein. In Nicht-EU-Ländern gelten die Regeln des jeweiligen Landes.

Vorsicht schon beim Reiseziel

Wenn Sie planen, an einen heißen Strand oder in tropische Gegenden zu fahren, bedenken Sie: Ihr Hund kann sein warmes Fell nicht ausziehen. Hunde können nicht schwitzen, sondern Ihre Körpertemperatur nur durch das Hecheln regulieren. Zu warme Gegenden tun Ihrem Liebling also nicht gut.

Je nach Reiseziel herrschen auch bestimmte Einreisebestimmungen für Haustiere. In Frankreich, Großbritannien, Malta, Norwegen und Ungarn dürfen bestimmte Kampfhundarten nicht einreisen. Bei unseren Nachbarn in Dänemark reicht sogar schon der Verdacht, dass eine Kampfhundrasse zu den Vorfahren Ihres Hundes gehörte, um ihn zu beschlagnahmen und einzuschläfern (Mehr Informationen gibt es hier auf der Seite des dänischen Außenministeriums).

Regelmäßige Pausen

Bei Autofahrten legen Sie am besten alle zwei Stunden eine Pause ein. So kann Ihr Hund sein Geschäft erledigen und bekommt etwas Bewegung.

Die richtige Unterkunft

Bei vielen Reiseveranstaltern werden Sie auf der Suche nach hundefreundlichen Unterkünften fündig. Achten Sie auf pflegeleichte Ausstattung und genug Platz für den Auslauf.

Sichere Transport-Box

Gewöhnen Sie Ihren Hund vor dem Urlaub an eine Transport-Box, die seiner Größe entspricht. Ob in der Bahn, im Auto oder Flugzeug, so reist Ihr Vierbeiner am sichersten mit. Decken und Kissen sowie Spielzeug machen die Box zur Rückzugshöhle. Außerdem ist ein Behälter mit Wasser ein Muss! Zu empfehlen ist außerdem eine saugfähige Unterlage - falls doch mal die Pause überfällig wird.

Im Auto: Sicher ist der Vierbeiner auch hinter einem Trennnetz oder -gitter aufgehoben.

Bei Bahnreisen: Ist die Transportbox nicht größer als eine Reisetasche, gilt sie bzw. der Hund in der Bahn als Handgepäck und reist kostenlos. Sonst wird der halbe Fahrpreis fällig.

Zum Tierarzt - und Medizin mitnehmen

Schauen Sie vor Beginn Ihrer Reise unbedingt beim Tierarzt vorbei, um Krankheiten auszuschließen und wichtige Kontrollen nachzuholen. Stellen Sie auch eine kleine Hunde-Apotheke zusammen - so wie Sie für sich selbst ja auch eine Reise-Apotheke zusammenstellen .

Daten-Chip einsetzen lassen

Ihr Hund benötigt einen reiskorngroßen Daten-Chip vom Tierarzt, der unter die Haut geht. Darauf ist ein 15-stelliger Zahlencode gespeichert, der die Identität und die Heimatadresse Ihres Vierbeiners im Notfall verrät.

Maulkorb

In der Bahn brauchen Hunde Leine und Maulkorb, wenn sie nicht in einer Box reisen. Achtung: Das Zugpersonal darf Hunde ohne Maulkorb samt Herrchen oder Frauchen von der Weiterfahrt ausschließen.

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