Uwe Ochsenknecht war das ‚schwarze Schaf‘

uwe ochsenknecht war das schwarze schaf
Uwe Ochsenknecht

Uwe Ochsenknechts schwierige Kindheit hat ihn dazu inspiriert, Schauspieler zu werden

Uwe Ochsenknecht / ©WENN.com

Der Film- und Fernsehstar (‚Das Boot') gesteht, dass er als Kind oft von seinem Vater geschlagen wurde. Diese schweren Kindheitstage haben ihn dazu ermutigt, einmal berühmt zu werden.Als Konsequenz seiner misslungenen Kindheit habe er außerdem ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis entwickelt, so Ochsenknecht: „Das war wahrscheinlich auch der Antrieb für meinen Beruf“, erklärt der Schauspieler. „Ich wollte schon mit ganz jungen Jahren hervorstechen aus der Masse, berühmt werden, endlich Anerkennung und Lob bekommen. Ich fühlte mich immer als schwarzes Schaf der Familie.“Der Schauspielberuf sei letztendlich seine Rettung gewesen. Deshalb betreibe er ihn mit großer Leidenschaft und Hingabe. „Ich mag mich heute auch mehr als je zuvor“, verrät der 54-Jährige gegenüber dem ‚Zeitmagazin‘. Seine Eltern hätten das nie richtig verstanden. „Akzeptiert haben sie das, was ich tue, erst, als ich berühmt wurde“, beklagt er.Der Vater der Jung-Stars Jimi Blue (18) und Wilson Gonzalez (20) würde seine eigenen Söhne niemals schlagen. Hart durchgreifen findet er trotzdem angebracht: „Manchmal muss man unangenehm sein. Ich glaube, je mehr ich mich einmischte, desto mehr bekamen die Kinder das Gefühl: ‚Der Alte interessiert sich für mich, also liebt er mich.‘ Mein Vater war auch streng, aber ohne diese Liebe.“ Erst vor kurzem gestand Ochsenknecht, dass er kein Problem damit hat, Gefühle offen zu zeigen – im Kino würde er auch mal weinen: „Mein Vater war sehr verschlossen und konnte Emotionen nicht wirklich zeigen. Ich bin viel emotionaler, als mein Vater das sein konnte - Gott sei Dank.“

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