Vanille

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Vanille
Foto: Thinkstock

Lebensmittel der Woche

Verstimmt? Genervt? Konzentrationsprobleme? Und ausnahmsweise keine Lust auf Schokolade? Kein Problem, Vanille hilft bei schlechter Laune und Lust auf Süßes genau so gut wie die Kakaobohne.

Nicht nur die Kosmetikindustrie setzt auf Vanille als Zusatz für Duschgel, Bodylotion, Seife und Parfums . Auch Süßspeisen mit Vanillegeschmack sind und bleiben besonders beliebt. Dennoch: Die Vanilleschote ist nach Safran das teuerste Gewürz der Welt. Schließlich hat sie einiges zu bieten. Ihre medizinische Wirkung ist seit Jahrhunderten bekannt. Die Indianer nutzten Vanille zum Beispiel gezielt zur Stärkung des Gedächtnisses. Sie soll die Konzentration fördern und die Nerven stärken.

Vanille als Aphrodisiakum

Auch sonst wird dem Gewürz eine kräftigende Wirkung nachgesagt: Das „schwarze Gold“ gilt als Aphrodisiakum. Der mögliche Grund: Der Hauptwirkstoff Vanillin ist tatsächlich mit den menschlichen Pheromonen (Sexuallockstoffe) verwandt. Je nach Herkunft gibt es bedeutende geschmackliche Unterschiede. Die Europäer lieben aber vor allem die Bourbon-Vanille zum Beispiel aus Madagaskar, da sie besonders intensiv ist.

Die mexikanische Vanille zum Beispiel ist dagegen etwas dezenter. Vanille aus Tahiti enthält dagegen sehr wenig Vanillin, dafür duften ihre Blüten sehr intensiv. Deswegen wird diese Sorte vor allem in der Kosmetikindustrie verwendet. Doch statt echter Vanille wird mittlerweile für Beauty-Produkte ohnehin immer mehr künstlich hergestelltes Aromas verwendet, das aus den Bestandteilen des Nelkenöls gewonnen wird.

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