Vater macht ruehrendes Foto von Frühchen Trevor

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Foto: iStock/ Symbolbild

Es sollte eine Erinnerung an seinen kämpfenden Sohn sein

Weil er glaubt, dass sein zu früh geborener Sohn sterben könnte, nimmt Bo Frolek ein sehr bewegendes Erinnerungsfoto von ihm auf. Das Bild bewegt Menschen auf der ganzen Welt.

Becky und Bo Frolek aus North Dakota sind voller Vorfreude auf ihren kleinen Sohn, als die werdende Mutter auf einmal spürt, dass etwas nicht stimmt. Der Schock ist groß, denn Becky ist erst in der 23. Schwangerschaftswoche. Im Krankenhaus angekommen, werden die Vermutungen der Eltern bestätigt. Ihr kleiner Sohn wird viel zu früh auf die Welt kommen .

Bei seiner Geburt wiegt Trevor Frolek gerade einmal ungefähr 600 Gramm. Er ist unglaublich klein, wirkt geradezu zerbrechlich und muss sofort auf die Intensivstation. Dort wird Trevor mithilfe eines Beatmungsgeräts mit Sauerstoff versorgt. Außerdem muss der Kleine mehrere Operationen an den Augen und am Herzen über sich ergehen lassen. Eigentlich sollte der Sohn der Froleks erst im Dezember zur Welt kommen, doch stattdessen wurde Trevor bereits im August geboren.

Die Ärzte können den Eltern nichts versprechen. Man spricht davon, dass sie mit guten und sehr schlechten Tagen rechnen müssten. Manchmal sieht es sogar so aus, als würde alles auf einem Moment auf den anderen zu Ende gehen. Trevors Vater Bo Frolek hat Angst, dass sein Sohn den Kampf ums Überleben verlieren könnte und macht darum ein berührendes Erinnerungsfoto, das inzwischen die ganze Welt bewegt. Auf dem Bild ist Trevors Fuß zu sehen, der so klein ist, dass sein Vater ohne Probleme seinen Ehering darüber streifen kann.

Doch nach all dem Auf und Ab zeigt sich, dass Trevor es schaffen wird. Der kleine Junge wird zusehends stärker und schließlich bekommt Familie Frolek die erlösende Nachricht: Sie dürfen ihren kleinen Sohn endlich mit nach Hause nehmen.

Fast sein gesamtes erstes Lebensjahr muss der kleine Trevor Frolek im Krankenhaus verbringen. Insgesamt 345 Tage muss die Familie warten, bis sie ihr jüngstes Mitglied endlich mit nach Hause nehmen dürfen. Doch kurz vor seinem ersten Geburtstag wird Trevor endlich entlassen. Man sieht deutlich, wie sehr das kleine Kerlchen inzwischen gewachsen ist. Für Mutter Becky ist es "ein Wunder", dass ihr Sohn, der viel zu früh das Licht der Welt erblickte, heute bei ihr sein kann. Schwestern und Ärzte verabschiedeten sich von dem kleinen Jungen, den sie fast ein Jahr lang auf seinem Weg begleitet haben.

Jetzt kann Trevor endlich die große weite Welt entdecken.

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