Vergessen Sie To-Do Listen!

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Sie schwören auf To-Do Listen? Lassen Sie es! Hier erfahren Sie warum

Jeder kennt sie, jeder hat sie schon mal gemacht, mal abgehakt und durchgestrichen und mal ewig lang ungetan gelassen: To-Do Listen. Einige schwören auf sie – schließlich tut es ungemein gut, wenn man eine Sache endlich abhaken kann.

Allerdings: Was passiert mit uns, so lange diese Dinge nicht abgehackt sind? Wie wirkt es auf uns, eine Liste mit nicht erledigten Sachen im Hinterkopf zu tragen? Richtig: Nicht gut! Um genauer zu sein: belastend!

Das sagt zumindest der Autor und Lebenshelfer Leo Babauta (sein Original-Blog schaffte es zwei mal in die Top-25-Blogs des Time Magazine; hier auf deutsch) und bezieht sich damit vor allem auf die Listen, die unsere Lebenspläne ausmachen, wie beispielsweise eine Weltreise machen, ein Haus bauen oder die Karriereleiter emporsteigen.

Hier kommen 3 berechtigte Gründe, eben KEINE To-Do Liste zu führen:

1. Es ist eine zusätzliche Bürde, die man auf sich nimmt: Die ganze Zeit der Gedanke : „Ich muss meine To-Do Liste fertig kriegen!“

2. Wenn man die Dinge auf der Liste nicht schafft, fühlt man sich schlecht, irgendwie schuldig und einfach nicht fertig – das macht definitiv nicht glücklich .

3. Einige Dinge auf der Liste sind von geringer Bedeutung oder stehen nur auf der Liste, weil sie cool klingen (z.B. „ Surfen lernen“ – seien wir mal ehrlich: Wann kommen wir schon dazu?).

Wenn diese drei Dinge zutreffen, so fragt sich Babauta, warum lassen wir diese Liste nicht einfach los? Die meisten Dinge („zum Amazonas Regenwald reisen“) seien bloß Ideen, die uns irgendwann aufkamen, aber uns nicht weiter bringen im Leben.

„Das Leben ist keine To-Do Liste“, schreibt Babauta. Was wirklich zählt, sei das hier und jetzt und das, was wir im Augenblick tatsächlich tun können. Babauta plädiert für eine Anti-To-Do-Liste. Sie sollte kürzer sein und nur das beinhalten, was einem wirklich viel bedeutet, sei es, der Familie mehr Aufmerksamkeit zu schenken oder ein Hobby zu haben, das dem eigenen Leben Sinn gibt.

Und was, wenn man nicht weiß, was einem selbst am wichtigsten ist? Babauta: „Ist es nützlicher, genau das herauszufinden, anstatt eine To-Do Liste zu führen?“ Da mag was dran sein...

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