Vermieterbescheinigung: Ab 01. November wird Umziehen wieder komplizierter

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Gesetzesänderung zum 1. November: Die Vermieterbescheinigung kommt zurück

 

Einfach so Umziehen geht bald nicht mehr: Ab dem 1. November brauchen wir wieder eine Vermieterbescheinigung! Ohne Schein drohen uns hohe Bußgelder.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere, denn vor zehn Jahren gab es die Vermieterbescheinigung oder Wohnungsgeberbestätigung schon einmal. Damals wurde sie allerdings abgeschafft, weil sie zu bürokratisch war. Doch anscheinend ist sie so notwendig, dass sie jetzt trotz des damit verbundenen Aufwands wieder kommt: und zwar schon ab Ende nächster Woche, ab dem 1. November. Das Gesetz dazu wurde bereits 2013 verabschiedet.

Die Bescheinigung brauchen wir, wenn wir aus einer Wohnung ein- oder ausziehen wollen.

Wenn wir umziehen, müssen wir uns innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anmelden. Dann brauchen wir auch die Vermieterbescheinigung von unserem neuen Vermieter. Ansonsten droht uns ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro. Hat unser Vermieter es nicht geschafft, uns bis dahin die Bescheinigung auszustellen, droht ihm das Bußgeld.

Die Bestätigung muss folgende Daten enthalten:

 

  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen.

 

Warum das Ganze?

Das Gesetz soll Scheinanmeldungen verhindern.

Wer einem anderen eine Wohnanschrift anbietet, ohne dass dieser dort tatsächlich einzieht oder einziehen will, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen.

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