Vintage-Shopping-Tipps

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Foto: Gastbloggerin Michelle

Bloggerin Michelle über Vintage-Shopping

Second-Hand-Läden haben schon längst nichts mehr mit dunklen, muffigen und düsteren Ramschläden gemeinsam. Vintage ist so beliebt wie nie zuvor, nicht nur der Wunsch nach Nachhaltigkeit, sondern auch Prominente machen den Trend populär. Egal ob auf Omas Dachboden, auf dem Flohmarkt oder in einem Second-Hand-Shop, überall suchen wir nach hübschen Teilen, dabei wird sogar das vier Jahre alte Shirt von H&M übereifrig als Vintage bezeichnet. Doch wo findet man zwischen all den aussortierten Sachen ein paar tolle Kleidungsstücke?!Nicht das „Wo“, sondern das „Wie“ ist entscheidend. Mit ein paar kleinen hilfreichen Tipps findet jeder ein hübsches Second-Hand-Kleidungsstück für seinen Schrank.1. Jeden Kleiderständer durchschauenDas Besondere an Second-Hand ist, das jedes Kleidungsstück einmalig ist. Damit man kein Teil übersieht, sollte man jeden Kleiderbügel durchgehen. Schließlich machen die Details den Unterschied aus.

2. Offen sein für VeränderungenBeim Vintage-Shoppen sollte man versuchen, offen für Ideen und Veränderungen zu sein. Gerade hier findet man oft Sachen, die nicht so sitzen, wie man sie gerne hätte. Ein zu langer Rock kann gekürzt werden und ein zu weites Oberteil nimmt, in die Hose gesteckt, Form an.

3. Einzigartige Kleidungsstücke auswählenAuffällige und ungewöhnliche Kleidungsstücke sowie Accessoires machen das Second-Hand-Shoppen so besonders und heben es vom Einkaufen in herkömmlichen Modeketten ab. Beim Shoppen sollte man daher Ausschau nach einzigartigen Teilen machen, dabei können zum Beispiel aktuelle Trends als Inspiration dienen.

4. Alles anprobierenGerade bei Vintage-Kleidung ist es wichtig, alles anzuprobieren, denn man weiß nie, wie das Kleidungsstück am eigenen Körper aussieht. Jeder hat einen anderen Körpertyp, daher kann manches auf dem Kleiderbügel süß aussehen, aber angezogen hat es vielleicht einen Schnitt, der schrecklich an einem aussieht. Mach dir keine Gedanken über einen seltsamen Geruch, Kleidung kann man waschen! (Ausgenommen echtes Leder etc.) Zudem kann man den Second-Handgrößen nicht immer trauen. Die Größe des Oberteils mag vielleicht größer oder kleiner sein als man es üblicherweise trägt, aber Körpertypen und -maße ändern sich mit den Jahren und so auch die unterschiedlichen Kleidergrößen.

5. Dem Bauchgefühl vertrauenEs gibt so viele einzelne Sachen, die man sich auf einem Flohmarkt anschauen kann. Daher sollte man einfach seinen Instinkten vertrauen und abwarten, was den eigenen Blick fängt. Anschließend sucht man sich ein paar Sachen aus, die man wirklich anprobieren wird, ansonsten überwältigt einen die Masse einfach nur noch und man findet am Ende gar nichts.

6. Einen Freund/-in mitnehmenWie sagt man so schön, zwei paar Augen sind besser als Eines. Zusammen mit einem guten Freund bewältigt man die Masse an Kleidern besser. Durch Aufteilen erhält man einen besseren Überblick und kann sich am Ende gegenseitig zeigen was man Schönes gefunden hat. Es sollte keine Shoppingkonkurrenz zwischen den Freunden herrschen, sondern ein stilles Abkommen, dass man die Funde immer von einander ausleihen kann. Am Besten ist es, wenn man den gegenseitigen Geschmack kennt, vielleicht findet man etwas, was dem anderen gefallen könnte.

7. Besuch anderer AbteilungenTolle Funde macht man auch in anderen Abteilungen. Zum Beispiel in der Männerabteilung, dort findet man zum Beispiel Oversized Cardigans, Print-Shirts und Karohemden. Super Sachen um den Boyfriend-Look auszuprobieren. Mädels und Jungs mit eher zierlichen Figuren sollten ebenso mal in der Kinderabteilung vorbeischauen. Hier findet man süße Kleidungsstücke zu günstigen Preisen.

Mit diesen sieben Tricks wird der nächste Vintage-Shoppingausflug bestimmt erfolgreich und die Ausbeute fällt auch im Second-Hand-Laden riesig aus!

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www.mademoisellecreative.com

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