Virales Video: Bill Gates trinkt Wasser aus Kläranlage

bill gates trinkt wasser aus klaeranlage
Vor fünf Minuten war das geklärte Wasser, dass Bill Gates hier trinkt, noch menschlicher Kot.
Foto: YouTube/ thegatesnotes

Bill Gates trinkt geklärtes Wasser und setzt damit ein wichtiges Zeichen

Bill Gates trinkt ein Glas Wasser. Eigentlich nichts Besonderes, wäre das Wasser nicht vor fünf Minuten noch menschlicher Kot gewesen.

Kaum hat das neue Jahr begonnen, gibt es auch schon einen neuen viralen Hit im World Wide Web. Hauptakteur ist niemand anderes als der weltweit bekannte Milliardär und Gründer von Microsoft Bill Gates.

Mithilfe der Bill & Melinda Gates Stiftung unterstützen der Unternehmer und seine Ehefrau seit Jahren soziale Projekte, wie zum Beispiel den Kampf gegen Krankheiten wie Ebola, Polio und Aids. Außerdem wird der Aufbau von sanitären Anlagen gefördert.

Mit seinem neuesten sozialen Projekt hat Bill Gates jetzt für einigen Wirbel im Netz gesorgt. Seine Stiftung unterstützt die Entwicklung einer Maschine mit dem Namen: Omniprocessor. Diese Anlage verwandelt Fäkalien nicht nur in trinkbares Wasser, sondern auch in Elektrizität. Ein weiteres Endprodukt des Prozesses ist völlig reine Asche.

Die Verwandlung von menschlichen Fäkalien in Trinkwasser dauert gerade einmal fünf Minuten. Bill Gates hat das Wasser aus der Kläranlage selbst getrunken. Mit einem Schmunzeln teilt er sein persönliches Fazit mit: "Es ist Wasser." Auf seinem Blog Gates Notes schreibt er weiter: "Das Wasser schmeckte so gut wie jedes andere, das ich schon einmal aus einer Flasche getrunken habe. Und nachdem ich mir die Technik dahinter angesehen habe, würde ich es jeden Tag wieder trinken. Es ist so sicher."

Unten im Video wird genau beschrieben, wie der Omniprocessor funktioniert. Zu üblen Gerüchen kommt es übrigens nicht. Wie Bill Gates auf seinem Blog Gates Notes schreibt, wird der Kot bei so hohen Temperaturen - nämlich 1000 Grad Celsius - verbrannt, dass keine Gerüche freigesetzt werden.

Bis der Omniprocessor in Serienproduktion gehen wird, können allerdings noch Jahre vergehen. Fest steht jedoch, dass diese Erfindung dazu beitragen könnte, dass viele Menschenleben gerettet werden. Ungefähr zwei Milliarden Menschen auf der Welt verfügen nicht über die nötigen sanitären Anlagen. Ihre Fäkalien verschmutzen so ihr eigenes Trinkwasser und auch das ihrer Mitmenschen. Der Omniprocessor könnte das ändern.

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