Vitamin D für starke Knochen und Zähne

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Der große Vitamin-Guide

Die Bedeutung von Vitamin D

Die Bezeichnung Vitamin D für Cholecalciferol bzw. Calciol ist der Definition nach nicht vollkommen stimmig. Denn eigentlich handelt es sich hier um eine natürlich vorkommende, chemische Verbindung, die im Körper hauptsächlich mithilfe von UV-B Licht gebildet wird. Doch der Begriff hat sich bis heute in den Köpfen verankert, sodass er fachlich als auch umgangssprachlich weiterhin verwendet wird.

Vitamin D spielt beim Knochenaufbau und der Regelung des Calcium- und Phosphathaushaltes eine Rolle. Es sorgt im Darm dafür, dass Calcium und Phosphat gut aufgenommen werden und in den Nieren für einen funktionierenden Abtransport der beiden Stoffe.

Während Vitamin D3 (Cholecalciferol und das bekannteste Vitamin aus der D-Gruppe) aus UV-Strahlung über die Haut in den Körper gelangt, wird Vitamin D2 (Ergocalciferol) über tierische Nahrung, etwa Fisch, aufgenommen. Welches Vitamin D konsumiert wird, ist gleich.

Täglicher Bedarf von Vitamin D

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht für Jugendliche und Erwachsene (schwangere und stillende Frauen eingeschlossen) eine Verzehr-Empfehlung von 20 µg Vitamin D pro Tag aus. Säuglinge bis zu einem Jahr alt sollten als Richtwert die Hälfte dieser Dosis pro Tag aufnehmen (1 µg = 40 Internationale Einheiten (IE); 1 IE = 0,025 µg.

Viel Licht ist für eine ausreichende Vitamin D-Zufuhr das Wichtigste, denn 90 Prozent wird über Sonnenlicht aufgenommen. Auch über bestimmte Lebensmittel können Sie sich das Vitamin D zuführen.

Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels

Einseitige Ernährung und zu wenig Sonnenlicht können einen Mangel auslösen. Vor allem ältere Menschen und Säuglinge sind der UV-Strahlung wenig ausgesetzt und von dem einhergehenden Vitamin D-Mangel betroffen. Menschen, die von Erkrankungen an Niere, Dünndarm oder Bauchspeicheldrüse betroffen sind, können Vitamin D schlechter verarbeiten.

Das Erkennen eines solchen Mangels und die Zuführung von Vitamin D ist wichtig für die Knochenstruktur, denn fehlendes Vitamin D sorgt für das Absacken des Calcium-Spiegels und als Folge versorgt sich der Körper mit dem nötigen Mineral aus den Knochen. Dadurch kann es zur Knochenerweichung bzw. Rachitis, in ganz schlimmen Fällen zu Missbildungen kommen.

Bei Kindern ist ein Vitamin D-Mangel vor allem an Symptomen wie ein unruhiger Schlaf, starkes Schwitzen, Krampfneigungen und einer verzögerten Zahnbildung zu erkennen. Sollte bereits eine Rachitis vorliegen, können Säuglinge bzw. Kinder einen "Froschbauch" bzw. aufgeblähten Bauch bekommen und die Muskulatur entwickelt sich schwächer als üblich. Schlimme Fälle weisen sogar Knochenveränderungen auf.

Schmerzen in den Knochen, Muskelschwäche mit Gangstörungen - das sind Symptome, die bei jungen Erwachsenen eintreten können.

Maßnahmen gegen einen Vitamin D-Mangel

Neben der Substitution von Vitamin D kann u.a. durch Spaziergänge (ca. 15 Minuten) gegen einen solchen Mangel gewirkt werden. Auch mit den folgenden Top 5-Lebensmitteln können Sie sich Vitamin D zuführen.

Video: Vitamin-D-Mangel - Symptome & welche Lebensmittel helfen >>>

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