Vom Tellerwäscher zum Millionär

vom tellerwaescher zum millionaer

Die ersten Jobs von Brad Pitt & Co.

Kaum vorstellbar: Die erfolgreichen Stars von heute hatten vor Hollywood ein Leben ohne Blitzlichtgewitter und roten Teppich. Sie alle haben mal ganz anders angefangen - als "das nette Mädchen" oder "der nette Junge von nebenan"

Vor 30 Jahren hätte Ihnen das passieren können: Sie gehen in New York zu Dunkin' Donuts, um sich einen "Coffee to go" zu holen. Die Bedienung am Tresen trägt Schürze und Häubchen und ist niemand anders als Popstar Madonna. Sie verdient sich gerade ein paar Dollar dazu, weil sie trotz einer Tanzausbildung an der "University of Michigan" nicht davon leben kann. Ein Angebot für eine Rolle im Softporno "A Certain Sacrifice" schien ihr ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, um ihrem Traumjob als Sängerin einen Schritt näher zu kommen. Das und die darauffolgenden Nacktaufnahmen im Playboy haben der Karriere aus heutiger Sicht jedenfalls nicht geschadet.

Ein bisschen seriöser verlief die Medienlaufbahn von Schauspielerin Michelle Pfeiffer. Der erste Platz bei einem Schönheitswettbewerb brachte ihr einige Aufträge für Werbeaufnahmen in Los Angeles ein. Darauf folgte ein Vertrag bei einer renommierten Model-Agentur und eine Gastrolle bei der TV-Produktion "Fantasy Island".

Jodie Foster spielte schon im zarten Alter von drei Jahren in ersten Werbespots mit. Als Sechsjährige war sie bei den Disney-Studios unter Vertrag und wurde ein TV-Kinderstar. Ihr selbstbewusstes Auftreten vor und hinter der Kamera überraschte die Produzenten. Es dauerte nicht lange, bis sie als Teenager im Jahr 1976 an der Seite von Robert De Niro in Martin Scorseses "Taxi-Driver" eine Straßenprostituierte spielte. Spätestens mit der "Oscarnominierung" hierfür war ihre Schauspielleidenschaft vollends entbrannt. Trotz vieler erfolgreicher Rollen studierte sie parallel an der Yale University Literatur. Foster schloss dieses Studium mit magna cum laude ab. Sie gilt als hochintelligent.

Auch Kollege Hugh Grant beendete sein Studium der Anglistik in Oxford. Ursprünglich wollte der smarte Brite Kunsthistoriker werden. Wenn da nicht die Theatergruppe am College gewesen wäre. Hier sammelte er erste schauspielerische Erfahrungen und entschloss sich, nach seinem Examen professionellen Schauspielunterricht zu nehmen. Seine erste Fernsehrolle erhielt er 1985. Kassenschlager wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" oder "Notting Hill" ließen noch ein wenig auf sich warten.

Brad Pitt studierte an der "University of Missouri" Journalismus mit Schwerpunkt Marketing und Werbung, brach aber vorzeitig ab. Um seine Schauspielschule selbst bezahlen zu können, schlug sich der heutige Superstar mit diversen Jobs durchs Leben; beispielsweise verkaufte er als Huhn verkleidet Zigaretten. Glücklicherweise erhielt er bald darauf einen Gastauftritt in der Serie "Dallas".

Ganz ohne Schauspielausbildung ging "bad boy" Robby Williams 1989 ans Theater, um als Komparse zu arbeiten. Dort erhielt er erste kleinere Rollen in Theaterstücken und Musicals, die er mit viel Talent und Ehrgeiz spielte. Zum Casting einer Boy-Group wollte er gar nicht erst erscheinen, weil er unbedingt Schauspieler werden wollte. Nur auf Drängen seiner Mutter stellte er sich vor und erhielt prompt in der neu gegründeten Band "Take That" ein Engagement als Sänger. Der Rest ist Geschichte. "No regrets" heißt ein Song von ihm ... warum auch?

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