Von Streetstyle und Swarovski

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Behnam Samrad im Interview

Lang gesucht, endlich gefunden: Das "Next Fashion Talent" ist da! Behnam Samrad heißt der Gewinner. Der 26-Jährige konnte sowohl die Jury als auch die Kunden überzeugen. Im Interview verrät der Berliner, was seine schwerste Challenge war und wie es in Zukunft für ihn weitergeht.

JOY Online: Behnam, erstmal herzlichen Glückwunsch: Sie sind "The Next Fashion Talent"! Was war die größte Herausforderung auf dem Weg hierhin?

Behnam Samrad: Das war wohl die Show von Heatherette in New York, wo wir uns zu dritt ein Einzelzimmer geteilt haben und ohne Büsten und Schnittbasen arbeiten mussten. Ich habe einen Catsuit entworfen und Hosen ohne Hilfsmittel passend zu schneidern, das geht eigentlich gar nicht. Zum Glück hat Franzi (Mitbewerberin, Anm. d. Red.) immer wieder meinen Entwurf angezogen, so dass er dem Model am Schluss tatsächlich gepasst hat.

Die schönsten Bilder von Behnam bei "The Next Fashion Talent" (6 Bilder)

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Gab es sonst noch Herausforderungen?In Mailand sollten wir ein Kleid für den roten Teppich entwerfen. Darin habe ich kaum Erfahrung, da mein Schwerpunkt eher im Street-Style liegt.

Für wen waren die Kleider?Für Sandy Meyer-Wölden und Shermine Shahrivar, deren Kleid ich entworfen habe. Bei meinem Design für das Korsagenkleid hatte sie natürlich das letzte Wort, was für mich als Jungdesigner ungewohnt gewesen ist. Als dann auch noch der falsche Stoff geliefert wurde, war Shermine nicht gerade begeistert. Letztendlich war sie aber einverstanden und alles hat gut geklappt.

Was sagen eigentlich Ihre Mitbewerber - freuen Sie sich mit Ihnen oder sind sie neidisch?Mit denen habe ich mich super verstanden. Ich sehe mich als jemanden an, der mit allen Leuten klar kommt, zumindest, solange sie nett zu mir sind. Mit meinen 16 Mitfinalisten stehe ich ab und an noch in Kontakt.

Geht mit dem Sieg ein Traum in Erfüllung?Ja, auf jeden Fall. Ich hätte nie damit gerechnet, zu gewinnen, aber jetzt stehe ich hier und habe viele tolle Sachen erleben und sehr viele interessante Leute kennen lernen können. Allein dass ich heute für das JOY-Shooting da bin, ist Wahnsinn.

Wie geht es jetzt weiter?Meine Kollektion für Hallhuber kommt in die Läden, Swarovski hat mich für eine Kooperation angefragt. Vielleicht mache ich auch mein eigenes Ding und entwerfe eine Street-Style-Kollektion.

Was raten Sie anderen Nachwuchsdesignern?Nun ja, ich bin ja nicht Tom Ford ... (lacht). Macht euer eigenes Ding, verfolgt eure Vision weiter und dann wird es auch klappen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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