Vorsicht bei diesen Warnsignalen!

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Inhalt
  1. Augenringe
  2. Augenlidzucken
  3. Belegte Zunge
  4. Eingerissene Mundwinkel
  5. Fingerkribbeln
  6. Frieren
  7. Geplatzte Äderchen
  8. Gesichtsblässe
  9. Gewichtsverlust
  10. Gewölbte Fingernägel
  11. Haarausfall
  12. Herzinfarkt: Die Frauen-Symptome
  13. Herzrasen
  14. Kurzatmigkeit
  15. Mundgeruch
  16. Müdigkeit
  17. Rückenschmerzen
  18. Schluckauf
  19. Schweißausbrüche
  20. Sehstörungen
  21. Ständiger Durst
  22. Steife Zehen
  23. Trockene Augen
  24. Völlegefühl
  25. Zahnfleischbluten
  26. Wadenkrämpfe
  27. Wann ist Fieber ein Warnsignal?

Von Augenringen bis Zahnfleischbluten

Diagnose: harmlos? Vorsicht: Auch vermeintlich unscheinbare Symptome können Hinweise auf eine beginnende Erkrankung geben. TV-Mediziner Dr. Carsten Lekutat ("Der Gesundmacher", WDR) erklärt, welche Warnsignale man ernst nehmen sollte.

Augenringe

Dahinter kann Flüssigkeitsmangel stecken. Hilft mehr zu trinken nicht, Blut, Leber und Nieren untersuchen lassen.

Augenlidzucken

Meist eine Folge von Stress. Hält es aber mehrere Tage an, sollte man sich vom Neurologen auf Nervenschäden oder Tumore untersuchen lassen.

Belegte Zunge

Verfärbungen spiegeln Krankheiten wider. Bildet sich schon morgens ein weißer Belag, gibt es wahrscheinlich Probleme im Magen-Darm-Bereich.

Eingerissene Mundwinkel

Meist Folge eines Vitaminmangels . Leidet man oft darunter, kann auch Diabetes die Ursache sein.

Fingerkribbeln

Tritt es häufig ohne erkennbaren Grund auf, kann das an einem eingeklemmten Nerv liegen. Um Schädigungen zu vermeiden, schnell behandeln lassen.

Frieren

Eine Schilddrüsenunterfunktion sorgt für übermäßiges Kälteempfinden. Ein Bluttest beim Hausarzt bringt schnell Klarheit.

Geplatzte Äderchen

Meist harmlos, häuft sich das Auftreten, kann auch unbehandelter Bluthochdruck (über 140/90 mm Hg) schuld sein.

Gesichtsblässe

Spricht für schlechte Durchblutung. Bleibt die Haut trotz Bewegung blass, unbedingt abklären lassen, denn dann sind harmlose Infektionen sowie ernsthafte Herzerkrankungen möglich.

Gewichtsverlust

Kommt es trotz normalem Essverhalten dazu, sollte ein Arzt prüfen, ob etwa eine Schilddrüsenüberfunktion oder eventuell ein Tumor vorliegt.

Gewölbte Fingernägel

Die sogenannten "Uhrglasnägel" gelten als Hinweis auf Herz- oder Lungenerkrankungen. Sie kommen aber auch bei einer chronischen Darmentzündung vor.

Haarausfall

Davon sprechen Ärzte beim Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag. Gründe dafür können Nebenwirkungen von Medikamenten, Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Hormonumstellung sein.

Herzinfarkt: Die Frauen-Symptome

Obwohl prozentual mehr Männer einen Herzinfarkt erleiden, sterben prozentual mehr Frauen daran. Grund: Die Symtome werden nicht oder zu spät erkannt. Denn statt an typischen Alarmzeichen wie Schmerzen in der Brust und Atemnot leiden Frauen eher an Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Herzrasen

Soforthilfe: Ein Glas Wasser trinken. Klopft das Herz häufig ohne Anstrengung oder Aufregung schnell, liegt jedoch eine Störung des Herz-Kreislauf-Systems oder der Schilddrüse nahe.

Kurzatmigkeit

Ist man auffällig schnell außer Atem, sollte ein Belastungstest beim Arzt klären, ob sich dahinter eine Herz- oder Lungenerkrankung verbirgt.

Mundgeruch

Nicht nur die Hygiene, sondern auch Stoffwechselstörungen beeinflussen den Atem. Riecht er z. B. beißend süßlich, ist der Zuckerspiegel nicht okay.

Müdigkeit

Fühlt man sich trotz genügend Schlaf schlapp, kann Eisenmangel (etwa durch fleischarme Ernährung), Schnarchen (Partner befragen) oder eine Hormonstörung der Grund sein.

Rückenschmerzen

Dumpfe Schmerzen sind oft erste Warnsignale für eine Osteoporose. Da besonders Frauen in den Wechseljahren darunter leiden, raten Ärzte ihnen auch vorsorglich zur Knochendichte-Messung (Kosten um 50 Euro).

Schluckauf

Ständig wiederkehrend bedarf er ärztlicher Abklärung, da etwa Störungen der Bauchspeicheldrüse Auslöser sein können.

Schweißausbrüche

Schwitzt man regelmäßig auch bei Kälte, ist eine Hormonstörung wahrscheinlich. Kalter Schweiß zeigt oft ernsthafte Erkrankungen an, bei zusätzlichem Unwohlsein sofort Arzt rufen.

Sehstörungen

Wer schwarze Punkte oder Lichtblitze vor den Augen sieht, sollte sofort zum Augenarzt. Es besteht der Verdacht einer gefährlichen Hornhautablösung.

Ständiger Durst

Verspürt man ihn trotz ausreichender Trinkmenge (ca. 1,5 Liter/Tag), ist das typisch für schlecht eingestellten oder unentdeckten Diabetes.

Steife Zehen

Fühlen sie sich morgens zudem warm und geschwollen an, spricht das für beginnendes Rheuma. Frühe medikamentöse Behandlung kann den Entzündungsprozess stoppen.

Trockene Augen

Können bei Fehlsichtigkeit auftreten, aber auch Begleiterscheinung von Rheuma sein. Helfen benetzende Tropfen nicht, Ursache unbedingt abklären lassen.

Völlegefühl

Ein Spaziergang und Gewürze wie zum Beispiel Zimt fördern die Verdauung. Leidet man dennoch oft darunter, kann eine Magenschleimhautentzündung schuld sein.

Zahnfleischbluten

Da es meist entzündungsbedingt ist, können tägliche Spülungen mit Salbeitee helfen. Tritt es trotzdem ständig auf, kann es auch einen beginnenden Diabetes ankündigen.

Wadenkrämpfe

Oft Zeichen körperlicher Überlastung, vielen hilft dann Magnesium. Regelmäßig auftretende Krämpfe können auch Folge einer Durchblutungsstörung oder bandscheibenbedingten Nervenreizung sein.

Wann ist Fieber ein Warnsignal?

Ein Ansteigen der Körpertemperatur ist eine Schutzreaktion des Körpers. So kann er sich bei Infektionen besser gegen Erreger wehren.Solange die Temperatur nicht über 38 Grad steigt, muss in der Regel nicht eingegriffen werden.

Mehr Informationen gibt´s unter "Diät und Gesund" und auf FACEBOOK .

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