Vorsicht im Solarium: Jetzt droht Herpes

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Das Solaraium kann nicht nur für Hautkrebs verantwortlich sein
Foto: Istock

Bei Solarium denken wir immer sofort an Hautkrebs und Falten, aber es lauern auch andere Gefahren auf uns, wenn wir uns künstlich bräunen lassen. Herpes ist eine der Infektionskrankheiten, die das Solarium ebenfalls überträgt.

Klar, gerade jetzt im Frühling wollen wir alle ein bisschen vorbräunen. Wer will schon blass das erste Mal in Rock oder Shorts unterwegs sein. Aber, dass das unter Umständen auch direkt unangenehme Folgen haben kann, die nichts mit Hautkrebs zu tun haben, ahnt kaum jemand.

Herpes ist höchstansteckend: Er tritt besonders oft im Sommer auf - intensive UV-Strahlung lässt die Herpes-Viren aktiv werden. Bereits durch sehr kleine Hautverletzungen können Herpes-Erreger in den Körper gelangen. So können die Erreger sich ohne ihre Hülle in die Nervenknoten, die so genannten Ganglien setzen und lassen nur ihre DNA zurück, weswegen das Immunsystem sie nicht als Krankheitserreger identifizieren kann. Herpes-Viren können vollkommen unbemerkt bleiben.

Da gerade UV-Licht ein Auslöser für Herpes sein kann, ist das Solarium der perfekte Ort für den Erreger. Der Virus kann sich auf der Oberfläche des Sonnenbetts - trotz der hohen Temperaturen - halten. Besonders besorgniserregend: Auch Genital-Herpes kann so übertragen werden.

Was hilft: Falls Sie ein Solarium besuchen, können Sie sich leider nie ganz sicher sein, ob und wie gereinigt wird. Wollen Sie wirklich auf Nummer sicher gehen, bringen Sie ihr eigenes Desinfektionsmittel mit. Reinigen Sie die Liege vor dem Sonnenbad gründlich. So können Sie einer Infektion vorbeugen.

Falls Sie lieber auf das Solarium verzichten wollen, finden Sie hier die besten Selbstbräuner

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