Wann Pigmentflecken gefährlich sind

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Pigmentflecken besitzt jeder Mensch auf der Haut, doch manche können gefährlich werden.
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Hautprobleme

Jeder Mensch besitzt Pigmentflecken auf der Haut. Dazu gehören unter anderem harmlose Sommersprossen, Leberflecken oder Muttermale. Es ist aber auch möglich, dass diese braunen Flecken krankhafte Ursachen haben oder gefährlich entarten können.

Hautkrebs: Flecken nach ABCDE-Regel untersuchen

Pigmentflecken bilden sich meist an den Stellen, an denen die Haut der Sonne besonders stark ausgesetzt ist. Da diese auch entarten und somit gefährlich werden können, empfiehlt es sich, wenn Sie die Hautflecken mithilfe der ABCDE-Regel beobachten. "A" steht dabei für Asymmetrie, "B" für Begrenzung, "C" für Colour (Farbe), "D" für Durchmesser und "E" für Erhabenheit. Finden sich nach dieser Regel auf Ihrer Haut Flecken, die keine klare Symmetrie erkennen lassen oder am Rande ausgefranst erscheinen, können das erste Hinweise für Hautkrebs sein. Ebenso, wenn die Pigmentflecken farbliche Schattierungen, einen größeren Durchmesser als zwei Millimeter oder knötchenförmige Erhebungen aufweisen. Solche Hautflecken werden auch als Melanom bezeichnet und bilden sich häufig im Gesicht, am Rücken, an Schultern und Armen. Aber auch die Hüften oder Beine, insbesondere die Unterschenkel, können betroffen sein.

Erkennen Sie unnatürliche Veränderungen von Leberflecken oder Pigmentflecken, sollten Sie in jedem Fall einen Hausarzt aufsuchen. Generell empfiehlt es sich, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.

Weiße Hautflecken können auf Pilzinfektion hindeuten

Oftmals können sich auf der Haut auch weiße Flecken bilden, die sich beispielsweise im Sommer von der gebräunten Körperoberfläche absetzen. Dabei kann es sich zwar um eine Pigmentstörung handeln, allerdings ist hierfür auch häufig ein Hautpilz verantwortlich. Sollten Sie verdächtig helle Stellen auf Ihrer Haut entdecken, sollten Sie einen Termin beim Hautarzt vereinbaren. Sofern es sich tatsächlich um einen Hautpilz handelt, wird der Dermatologe diesen mithilfe eines alkoholhaltigen Antipilzmittels therapieren, das die Fettschicht der Haut löst und dem Pilz so die Nahrungsgrundlage entzieht. Zusätzlich wird auch die Kopfhaut mit einem speziellen Shampoo behandelt, da sich der Pilz dort oftmals unbemerkt aufhält und sich sonst erneut über den gesamten Körper ausbreiten kann.

Großflächige Hautverfärbungen können gefährlich sein

Erkennen Sie bei sich großflächige Verfärbungen der Haut, kann dies auf Stoffwechselschäden hindeuten, die sich auf die Pigmentierung auswirken. Dazu können Erkrankungen beispielsweise der Leber (Eisenspeicherkrankheit) oder der Niere (Nebennierenrindeninsuffizienz) zählen, bei denen es zu Problemen beim Abbau oder bei der Ausscheidung bestimmter Stoffe kommt.

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