ANZEIGE

Erkältung kommt von kaltWarum Du dein Immunsystem im Winter besonders unterstützen solltest

Viel frische Luft tut Deiner Abwehr gut
Viel frische Luft tut Deiner Abwehr gut
Foto: iStock // SrdjanPav

"Zieh Dich warm an, sonst bekommst Du noch eine Erkältung!" Wir alle kennen diesen berühmten Ratschlag, den Mütter und Großmütter ihren Kindern und Enkeln seit Jahrzehnten geben. In unserem Kopf ist daher fest verankert: Wenn es draußen kalt ist, bekommt man schneller eine Erkältung. Und das stimmt - neben den Temperaturen spielen jedoch auch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Deswegen solltest Du nicht nur dem Rat von Mutti folgen, sondern Dein Immunsystem in der kalten Jahreszeit zusätzlich unterstützen.

In den Herbst- und Wintermonaten haben Erkältungen Hochsaison. Jeder Erwachsene leidet dann durchschnittlich zwei- bis dreimal an Hals- und Gliederschmerzen, Schnupfen und allgemeiner Abgeschlagenheit, die eine Erkältung mit sich bringt. Das National Institute of Child Health and Human Development (NIH) in den USA hat herausgefunden, dass Viren ihre Beschaffenheit je nach Temperatur verändern. So sind die Erkältungsviren im Winter dank einer speziellen Hülle besonders gut gegen äußere Einflüsse geschützt und können sich ungehindert ausbreiten. Bei wärmeren Temperaturen "schmilzt" dieser Schutzmantel und die Erreger sind längst nicht so zahlreich vorhanden wie im Winter.

Neben den robusten Viren, sind auch unsere Lebensumstände dafür verantwortlich, dass wir uns bei kalten Temperaturen schneller erkälten als bei warmen Wetter. Geschlossene, warme Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten, sind das ideale Umfeld, um Krankheitserreger untereinander auszutauschen. Die trockene Heizungsluft lässt unsere Schleimhäute austrocknen. Und so können Viren problemlos in unsere Atemwege gelangen.

Das bedeutet harte Arbeit für unser Immunsystem, denn es versucht jetzt die unwillkommenen Gäste schnellstmöglich zu eliminieren. Die körpereigene Immunantwort besteht aus einem unspezifischen und einem spezifischen Abwehrsystem. Das unspezifische System ist schon seit unserer Geburt im Körper "installiert". Fress- und Killerzellen können fremde Zellen, wie z. B. Erkältungsviren, erkennen und zerstören. Unser Immunsystem kann viele Informationen über unterschiedliche Erreger "speichern" und kennt im Idealfall sofort die richtige Abwehr-Antwort auf unerwünschte Eindringlinge. Die spezifische Abwehr reagiert also auf bereits bekannte "Angriffspartner".

Um dieses komplexe Zusammenspiel leisten zu können, braucht unsere "Körperpolizeit" eine Vielzahl an Vitaminen und Spurenelementen. Das sind vor allem Vitamin C, Vitamin D, Zink, Selen, Kupfer, Folsäure, Vitamin A, Vitamin B2 und Vitamin B12. Diese tragen u. a. zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Diese Mikornährstoffe nehmen wir normalerweise über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu uns. Aber auch ausreichend Bewegung, vor allem an der frischen Luft, ist gut für eine stabile Abwehr. Bei besonderen Belastungen, wie wiederkehrenden Atemwegsinfekten, kann es außerdem sinnvoll sein, das Immunsystem zusätzlich mit immunrelevanten Mirkonährstoffen, z. B. mit Orthomol Immun® aus der Apotheke, zu unterstützen.

Kategorien: