Warum Katzen uns gut tun

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Katzen verstehen die Signale unserer Seele
Foto: Stock.XCHNG

Rund 8 Millionen Hauskatzen gibt es in Deutschland. Sie gehören zu unseren treuesten Weggefährten - obwohl sie oft so stolz und unnahbar sind. Neueste Erkenntnisse zeigen: Sie beeinflussen unser Wohlbefinden stärker als vermutet.

Ausgeglichener, zufriedener, glücklicher - neueste Forschungen an der Uni Freiburg bestätigen: Katzen haben einen viel größeren Einfluss auf unser Wohlbefinden, als lange vermutet wurde. Und auch der Züricher Katzenforscher Dennis Turner hat herausgefunden: "Die Tiere haben wirklich den sprichwörtlichen siebten Sinn - instinktiv verstehen sie die geheimen Signale unserer Seele, können schnell auf unsere Bedürfnisse reagieren."

Drei erstaunliche Beispiele: Die Katze hilft bei Stress. Merkt sie, dass ihre Besitzerin unruhig ist, springt sie einfach auf ihren Schoß und fordert miauend Streicheleinheiten ein. Der Effekt: Schon beim Berühren des Fells sinkt die Pulsfrequenz, man wird sofort ruhiger. Turner: "Das wirkt besser als Beruhigungsmittel aus der Apotheke."

In über 4 000 Jahren Partnerschaft mit den Menschen entwickelte die Katze sogar therapeutische Fähigkeiten: Eine Studie der Uni Bonn zeigt, dass Katzenhalter deutlich weniger an Depressionen leiden. Der Psycho−Effekt: Die ausgeglichene Art der Tiere wirkt sich positiv auf ihre Halter aus, sie gehen gelassener durchs Leben.

Auch die Heilungschancen nach einer Krankheit sind für Katzenfreunde größer. Aktuelle Studien belegen: Sie werden schneller fit, weil sie besser entspannen können, ihr Immunsystem stärker ist. Denn Katzen sind echte Genießer. Das kann man auch daran erkennen, wie hingebungsvoll und ausdauernd sie ihr Fell lecken. Nichts kann sie dabei stören. Das brauchen wir uns nur von ihnen abgucken.

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