Schlaue BabysWarum Mütter um die 30 intelligentere Kinder bekommen

Frauen in den Dreißigern sollen eher überdurchschnittlich intelligente Kinder bekommen.
Frauen in den Dreißigern sollen eher überdurchschnittlich intelligente Kinder bekommen.
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Inhalt
  1. Gute Nachricht für noch kinderlose Frauen über 30
  2. Mütter um die 30 bekommen intelligentere Kinder!
  3. Drei Faktoren wirken positiv auf die Intelligenz des Kindes

Eine Studie aus England legt nahe, dass Frauen in den Dreißigern eher überdurchschnittlich intelligente Kinder bekommen. Ausschlaggebend sind drei Faktoren.

Gute Nachricht für noch kinderlose Frauen über 30

Frauen, die auf die 30 zugehen und noch keine Kinder haben, stehen oft ordentlich unter Druck. Sie wissen, dass die biologischen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft ab einem Alter von 30 Jahren immer schlechter werden, die Zahl der Eizellen nimmt stark ab und die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen in der Schwangerschaft steigt.

Zusätzlicher Druck entsteht oft durch viele Schwangerschaften im Freundeskreis, bei Freundinnen, die sich schon eher bereit für ein Baby fühlten.

Doch nun gibt es endlich eine gute Nachricht für all die Frauen, die ihren 30. Geburtstag schon gefeiert haben, gerne eine Kind hätten, aber noch nicht so weit sind!

Mütter um die 30 bekommen intelligentere Kinder!

Eine Studie von Forschern der London School of Economics legt nahe, dass Frauen in ihren Dreißigern mit höherer Wahrscheinlichkeit Babys mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz zur Welt bringen.

Die Wissenschaftler werteten Daten der „Millennium Cohort Study“ aus, die die Langzeitentwicklung von 18.000 britischen Kindern dokumentiert. Das Ergebnis war wirklich überraschend: Kinder von Müttern um die 30 waren eher überdurchschnittlich intelligent und ihre kognitiven Fähigkeiten wie etwa das Konzentrationsvermögen, Zahlenverständnis und Erinnerungsvermögen besser entwickelt als bei Kindern von jüngeren oder älteren Müttern. Die Kinder von Müttern, die ihr Baby in den Zwanzigern oder Vierzigern bekamen, schnitten im Vergleich etwas schwächer ab.

Drei Faktoren wirken positiv auf die Intelligenz des Kindes

Die Forscher gehen davon aus, dass es vor allem drei Faktoren sind, die sich positiv auf die Entwicklung der Intelligenz des Kindes auswirken:

  • Frauen in den Dreißigern pflegen oftmals einen gesünderen Lebensstil mit bewusster Ernährung und viel sportlicher Aktivität.
  • Sie verfügen eher über ein höheres Einkommen.
  • Sie leben in stabileren Partnerschaften.

Ein gesunder Lebensstil, finanzielle Sicherheit und eine stabile Beziehung der Eltern – das sind zum Glück keine Faktoren, die zwingend am Alter von uns Frauen hängen.

Wer seinem Baby also einen optimalen Start ins Leben ermöglichen möchte, kann ganz gezielt darauf hinarbeiten, die drei Faktoren für eine gute Entwicklung der Kindesintelligenz zu verbessern.

Und Frauen um die 30, die ihre erste Schwangerschaft noch vor sich haben, können nun einmal entspannt aufatmen – es gibt also auch positive Seiten des späten Mamawerdens!

 

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