Warum nehme ich immer an der gleichen Stelle zu?

warum nehme ich immer an der gleichen stelle zu

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Wie nehme ich ab?

Bei der einen sind es die Beine, bei der anderen der Po. Und bei der Nächsten der Bauch. Jede Frau kennt das Problem: Man nimmt immer an der gleichen Stelle zu - erfahrungsgemäß an dem Ort, an dem sich sowieso schon die meisten Fettzellen angesammelt haben. Aber warum ist das so?

Eins vorweg: An welcher Stelle wir zunehmen, ist genetisch bedingt - bei den meisten Frauen sind es Po und Beine, vereinzelt auch der Bauch.

Problemzone Bauch

An kaum einer Stelle ist es so schwer Fett zu verlieren, wie am Bauch. Ist das Bäuchlein erst einmal da, bekommt man es nur schwer wieder weg. Der Grund: das Hormon Insulin. Sobald man eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen hat, steigt der Blutzuckerspiegel an. In diesem Moment produziert die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin und gibt es ans Blut ab. Die Fettzellen verwandeln den Zucker in Fett, speichern ihn in ihren Zellen und blockieren den Fettabbau für die nächsten drei bis sechs Stunden.

Die einzige Lösung: eine kohlenhydratarme Ernährung. Mehrfach gesättigte Fettsäuren regulieren den Stoffwechsel und sorgen dafür, dass Pölsterchen abgebaut werden. Mindestens genauso wichtig: Stress vermeiden. Denn Stress begünstigt einen dicken Bauch. Wer ständig unter Stress steht oder unter schlechter Laune leidet, schüttet vermehrt die Hormone Adrenalin und Cortisol aus. Diese begünstigen das Hungergefühl und führen Heißhungerattacken.

Problemzone Beine

Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich nicht ändern. Die einen haben große Ohren, die anderen kleine Lippen. Und wieder andere haben kräftige Oberschenkel. Ursprünglich dienten die Fettzellen der Frau während einer Schwangerschaft als zusätzliche Energiequellen. Und auch heute noch sammelt sich überschüssiges Fett in dem Unterhautfettgewebe der Oberschenkel an - bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Bei einem schwachen Bindegewebe können die Fettzellen, in Form von Cellulite, bereits in jungen Jahren sichtbar werden. Einzige Lösung: Sport. Kniebeugen wirken Cellulite entgegen und sorgen für schlanke, straffe Beine.

Problemzone Po

Sie haben einen kräftigen Po? Seien Sie stolz drauf. Kaum etwas spiegelt mehr Weiblichkeit wieder als eine sexy Kehrseite. Der Grund dafür: die Hormone. Wer die Pille nimmt, kennt das Spiel: schlechte Haut, miese Laune und ein dicker Po. Zum einen können Gestagene den Appetit anregen, zum anderen können Östrogene Wassereinlagerungen fördern. Besonders hilfreich können Wassersportarten wie Schwimmen oder Wassergymnastik sein. Durch die Wassermassage werden Lymphfluss und Abtransport des Wassers in den Beinen effektiv unterstützt.

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