Warzen auf der Haut erkennen und behandeln

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Warzen sind ein lästiges Problem.
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Lästige Wucherungen

Warzen können sich überall auf der Haut bilden. Sie bereiten oft keine Beschwerden, können jedoch in bestimmten Körperregionen Schmerzen oder auch Juckreiz verursachen. Hauptsächlich sind sie allerdings ein kosmetisches Problem. Wie Sie die Hautwucherungen erkennen und behandeln können, erfahren Sie hier.

Warzen – was ist das?

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, die durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren ausgelöst werden. Sie treten vor allem an der Fußsohle, den Fingern, im Gesicht oder auch im Genitalbereich auf. Die einzige Ausnahme bilden die sogenannten Dellwarzen, deren Ursache ein Pockenvirus ist, sowie die nicht ansteckenden Alterswarzen. Letztere treten ungefähr ab dem 50. Lebensjahr auf und sind an einer grau-braunen bis schwarzen Verfärbung sowie einer zerklüfteten Oberfläche zu erkennen.

Hautwucherungen erkennen

Entdecken Sie auffällige Wucherungen auf Ihrer Haut , sollten Sie diese von einem Arzt untersuchen lassen. Der Mediziner kann eindeutig abklären, ob es sich dabei um eine Warze oder eventuell um gefährlichen Hautkrebs handelt und die Behandlung einleiten. In unklaren Fällen erfolgt eine genauere Untersuchung mithilfe eines Dermatoskop oder die betroffene Stelle wird mit Essig betupft.

Verfärbt sich die Hautwucherung weiß, ist dies ein signifikantes Zeichen für eine Warze. Sollten immer noch Zweifel bestehen und eine bösartige Veränderung ausgeschlossen werden, kann der Arzt auch eine Gewebeprobe entnehmen.

Warzen richtig behandeln

Warzen können von selbst wieder verschwinden, grundsätzlich sollten Sie die ansteckenden Hautwucherungen jedoch richtig behandeln. Neben der Ansteckungsgefahr sind auch mögliche Beschwerden wie Schmerzen , beispielsweise bei Warzen an der Fußsohle, ein Grund dafür. Auch psychische Faktoren können Gründe für eine Behandlung liefern, etwa wenn der Betroffene mit seinem Aussehen unzufrieden ist oder wenn die Hautwucherungen im Genitalbereich auftreten.

Nach der Untersuchung können Sie die Warzen in den meisten Fällen selbst mit speziellen Pflastern oder Lösungen behandeln. Wichtig ist, dass sie die umliegende Haut vor den aggressiven Tinkturen schützen, indem Sie sie beispielsweise mit Vaseline oder einer anderen fettigen Salbe eincremen. Im Anschluss an die Behandlung sollten Sie in jedem Fall ihre Hände gründlich waschen und desinfizieren, da Sie die warzenauslösenden Viren sonst möglicherweise auf andere Körperstellen übertragen können. Alternativ können Warzen auch mit der Kryotherapie behandelt werden, bei der sie vereist werden.

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