Was dein Geburtstag mit deiner Gesundheit zu tun hat

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Wer im Juni, September oder Oktober zur Welt kommt, leidet öfter an Asthma oder Bronchitis.
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Dein Geburtsmonat verrät mehr über deine Gesundheit

Forschungen haben ergeben: Dein Gesundheitszustand kann damit zu tun haben, wann du geboren wurdest. Was genau dein Geburtstag mit deiner Gesundheit zu tun hat...

Nein, es geht hier jetzt nicht darum, dass Menschen mit dem Sternzeichen Fisch besonders sensibel sind. Es geht hier tatsächlich um statistische Auffälligkeiten.

Amerikanische Forscher der Columbia Universität konnten in einer Studie errechnen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Geburtstag eines Menschen und seinen späteren Krankheiten.

Dafür haben sie die Krankenakten von mehr als 1,7 Millionen Menschen verschiedenen Alters aus den Jahren 1985 bis 2013 ausgewertet und prüften sie auf 1688 Erkrankungen. Bei 55 Krankheiten fanden sie einen deutlichen Zusammenhang zum Geburtsmonat.

Demnach sind im Mai und Juli geborene Menschen am gesündesten. Weniger gute Nachrichten birgt das Ergebnis für Oktober- und November-Kinder: Sie kränkeln insgesamt am meisten.

Woran liegt der Zusammenhang zwischen Geburtstag und Krankheiten?

Die Wissenschaftler führen die gefundenen Beziehungen auf die Umweltbedingungen in den ersten Lebensmonaten zurück.

Aber: "Wie man lebt und sich ernährt, hat einen viel größeren Einfluss auf die Gesundheit als der Geburtsmonat", sagt Nicholas Tatonetti, Autor der Studie. Entscheidend ist dabei allerdings, seine Schwachstellen zu kennen und diese bewusst zu stärken:

Nach welchem Geburtsmonat treten welche Krankheiten auf?

Menschen, die von Januar bis April geboren wurden, haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu zählen Bluthochdruck (Januar), Herzinsuffizienz (März) und Angina pectoris (April).

Regelmäßig Wassermelone zu essen hilft, dieser Tendenz entgegenzuwirken. Denn die Frucht enthält die Vorstufe des Vitalstoffes Arginin. Dieser entspannt den Herzmuskel, erweitert die Gefäße und senkt den Blutdruck. Forscher fanden heraus, dass 30 g Parmesan oder 500 ml Rote-Bete-Saft am Tag den gleichen positiven Effekt haben.

Alle, die im September, Oktober oder November ihren Geburtstag feiern, haben eine erhöhte Infektions-Gefahr . Ein Organ, das die Abwehr schult, ist die Thymusdrüse. Hier lernen die Immunzellen, körpereigenes Gewebe von Fremdkörpern zu unterscheiden. Um die Drüse zu stärken, klopfe mehrmals täglich für rund eine Minute sanft mit zwei Fingern auf dein Brustbein in der Mitte des Brustkorbs.

Grünes Gemüse wie etwa Brokkoli ist nicht nur vitaminreich, es hält außerdem die Augen gesund: Laut Leipziger Forschern schützt das in ihm enthaltene Lutein die Netzhaut – besonders geeignet für Menschen, die im August oder Oktober geboren wurden. Denn beide klagen häufig über Sehbeschwerden und Erkrankungen der Augen.

Wer im Juni, September oder Oktober zur Welt kommt, leidet öfter an Asthma oder Bronchitis. Eine tägliche Atemübung trainiert die Muskulatur und verbessert die Lungenkapazität: aufrecht hinstellen, Arme nach vorne strecken. Tief einatmen, Arme dabei nach oben nehmen. Spannung für ein paar Sekunden halten. Arme dann beim Ausatmen langsam auf Ausgangshöhe sinken lassen. Übung zehn Minuten lang wiederholen.

Bei Dezember-Geborenen ist die Tendenz, blaue Flecken zu entwickeln, auffällig hoch. Nach einem Stoß die betroffene Stelle für zehn Minuten mit einem kalten Lappen kühlen – das verhindert weiteres Einbluten. Danach hilft eine Arnika-Salbe (Drogerie, Apotheke) bei der Heilung.

Das sind die gesundheitlichen Stärken der Geburtsmonate

Sowohl die Monate Januar, Februar und März als auch der Mai versprechen im Lauf des Lebens eine besonders kräftige Lunge

Wer im September, Oktober oder November geboren wurde, ist mit gesunden Gefäßen und starkem Herz gesegnet

Die Verdauungsorgane wie etwa der Dickdarm sind bei Menschen, die im April oder Juli Geburtstag haben, überaus robust

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