Was der Händedruck verrät - eine Begrüßungs-Typologie

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Perfekt begrüßt wird in drei Sekunden - mit einem Lächeln.
Foto: Corbis

Toter Fisch oder Schraubstock?

Schlaff wie ein Fisch oder fest wie ein Schraubstock? Wie man anderen die Hand gibt, sagt eine Menge über Persönlichkeit und Absichten aus.

Sie haben es in der Hand. Oder besser gesagt: Sie haben ihn in der Hand. Den anderen, der Ihnen gerade die Hand reicht. Denn was er nicht weiß: Während er sich noch beim " Hallo, schön Sie kennenzulernen " überlegt, wie er Sie gleich am besten beeindruckt, wissen Sie längst Bescheid. Darüber, ob er ein Klammeraffe ist, ein bisschen skeptisch oder schüchtern. Denn nichts ist so entlarvend wie ein Händedruck.

Dass der erste Eindruck zählt, wissen wir. Dass diese Einschätzung meist auch richtig ist, bestätigen diverse Studien. Dass dieses schnelle Urteil nicht nur aufgrund von Stimme und Geruch gefällt wird, sondern vor allem auf dem Händeschütteln basiert, haben zwei Kommunikationstrainer herausgefunden: Caroline Krüll und Christian Schmid-Egger.

Es ist also ratsam, die Situation ganz bewusst in die Hand zu nehmen. Wer sympathisch rüberkommen will, schüttelt die Hand des anderen drei Sekunden lang - oder dreimal auf und nieder. Dabei den Arm leicht anwinkeln, um einen Du-bist-nett-aber-ich-bedräng-dich-nicht-Abstand zum anderen hinzukriegen. Und Blickkontakt herstellen, der ist neben einem Lächeln die halbe Miete. Fertig ist der perfekte erste Eindruck.

Die nervigsten Händedruck-Techniken finden Sie in unserer Bildergalerie.

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