Was Männer an Frauen wirklich lieben

was maenner an frauen wirklich lieben
Report: Paare
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Report: Paare

Es ist Zeit, mit Klischees aufzuräumen: Auf den ersten Blick mag die Optik zählen – aber das, was die neue Männergeneration an uns liebt, sind tiefere Werte. Lassen Sie sich überraschen!

Sie stehen auf gleichberechtigte, starke Frauen. Sie lassen sich länger Zeit für die Suche nach der Richtigen – und wählen nach anderen Kriterien als früher: Schönheitsideale zählen weniger, wichtiger sind Charakter und soziale Kompetenz!

Die neuen Männer

Das sind die wichtigsten Merkmale der „neuen Männer“ bei der Partnerwahl – und auch die Statistiken belegen schon jetzt den neuen Trend: Männer heiraten heute fünf Jahre später als 1991, mit 33,5 Jahren. Die Ehen aber halten mit durchschnittlich 14 Jahren drei Jahre länger als noch in den 80er-Jahren.

Psychologen wie der Paartherapeut Michael Cöllen, Autor des Buches „Das Verzeihen in der Liebe“, stellen fest, dass sich die Ansprüche der jüngeren Männer wandeln: „Immer mehr träumen von einer dynamischen, selbstständigen Frau, gerne mit Karriereplänen oder Doktortitel. Sie wollen eine Gefährtin für alle Lebensbereiche, die auch seelischen Tiefgang mitbringt.

Die derzeit wichtigsten Wünsche von Männern an Frauen lauten: Lebenslust, sexuelle Aktivität, Bildung, Weltgewandtheit, Emanzipation auf allen Gebieten.“ Dass gerade jetzt dieser neue Typus Mann auftaucht, hat einen einfachen Grund: Bei dieser Generation handelt es sich um eine neue Art von „Muttersöhnchen“ im besten Sinn.

Das Frauenbild wandelt sich

Der US-Soziologe Michael Kimmel hat festgestellt, dass sich das Frauenbild in der Menschheitsgeschichte noch nie so stark verändert hat wie in den letzten 30 Jahren: „Frauen sind heute selbstbestimmt, gleichberechtigt, arbeiten oft in Männerjobs.“ Und viele der Frauen , die diesen gesellschaftlichen Wandel miterlebten, haben Kinder.

„Selbstbestimmte, arbeitende Mütter vermitteln ihren Söhnen ein völlig anderes Frauenbild als Mütter, die sich dem Mann unterordnen“, erklärt die Psychologin und Psychotherapeutin Nina Hollenbach. Doch auch erwachsene Männer lernen von Frauen – nämlich, was heute männlich ist.

Das Männerbild hat sich nicht verändert

Denn das Männerbild, wie es in Werbung, Kino&Co. vermittelt wird, hat sich seit 30 Jahren nicht groß verändert. „Als echter Kerl gilt immer noch der, der Macht, Muskeln und Härte besitzt und eine Familie ernähren kann“, erklärt Michael Kimmel.

Nur hat das mit der heutigen Realität kaum etwas zu tun: Frauen kommen auch ohne Versorger mit Y-Chromosom über die Runden, im Job ist kaum Muskelkraft, aber immer mehr emotionale Kompetenz gefragt. Männer fühlen sich deshalb in den alten Rollenklischees zunehmend unwohl und suchen nach Alternativen.

Der authentische Mann

Und wer hilft ihnen dabei? Die Frauen! Sie zeigen, dass sie keinen coolen Cowboy wollen, sondern einen authentischen Mann, der Gefühle zeigt. Auch deshalb bevorzugen die „neuen Männer“ Partnerinnen, die zuhören, Rat geben und annehmen, sie schätzen positive weibliche Eigenschaften wie Zärtlichkeit, Kontaktfreudigkeit und Hilfsbereitschaft, aber auch Stärke und Zielstrebigkeit.

Zwei Werte jedoch haben sich nicht verändert: 58 Prozent der Männer brauchen in der Beziehung einen gewissen Freiraum und 90 Prozent wollen eine ausgeglichene Partnerin mit Humor. Solange die „neuen Männer“ wirklich so sind, wie es die Wissenschaft uns verspricht, dürfte das kein Problem sein!

„Wo sie ist, geht die Sonne auf!“

Thomas, 34, Diplomkaufmann, Ekaterina, 25, Studentin, Hamburg - 2,4 Jahre zusammen

Der erste Blick

Bei einem Ball im Kongresszentrum sah ich Ekaterina das erste Mal, wir kellnerten für denselben Eventgastronomen. Obwohl wir bei dem Job unter Stress standen, war sie nonstop fröhlich und gut gelaunt.

Sie lachte herzlicher und breiter als Cameron Diaz , schien so unheimlich glücklich und wenn sie an den Tischen servierte, wirkte der ganze Saal heller. Alle Gäste strahlten zurück. Ekaterina steckte bald das ganze Team an. Ich Trottel traute mich damals nicht, sie anzusprechen!

Frisch verliebt

Wir trafen uns glücklicherweise auf der Weihnachtsfeier der Firma wieder. Sie trug eine lange, hellblaue Bluse, eine braune Strickjacke, schwarze Strumpfhose und hohe Schuhe . Sie strahlte mich an und sah umwerfend aus. Das Nächste, was ich weiß, ist, dass wir uns geküsst haben.

Von dem Moment an verbrachten wir viel Zeit miteinander, ein paar Wochen später waren wir dann fest zusammen – und letztes Jahr zogen wir dann in unsere gemeinsame Wohnung.

Heute

Wir führen eine leidenschaftliche Beziehung, aber wir streiten auch leidenschaftlich. Oft wegen Schwachsinn wie Aufräumen. Was ich klasse finde: Wenn ich schmolle, kommt Ekaterina nach einiger Zeit als Erste und kuschelt sich an, bis ich nicht mehr böse sein kann. Auch im Bett herrscht bei uns die gleiche Leidenschaft wie am Anfang. Ich mag es, dass so unendlich viel Liebe in ihr steckt.

Wenn sie einen Hund sieht, muss sie ihn sofort knuddeln! Manchmal steht sie aber auch wutentbrannt in der Tür und macht mir die Hölle heiß, weil ich auf der Couch abhänge, statt zum Beispiel die Hausverwaltung wegen des Warmwassers anzurufen. Dann rufe ich ganz schnell an, sie hat ja recht. Auf ihre Art gelingt es ihr, dass ich ein besserer Mensch werde!

„Sie ist taff und trotzdem weiblich!“

Jan, 26, Student, und Stephanie, 25, Studentin, Frankfurt - 2,7 Jahre zusammen

Der erste Blick

Stephanie stand 2010 neben mir beim WM-Public-Viewing auf dem Frankfurter Roßmarkt. Zuerst fiel mir ihre ungewöhnliche Pony-Frisur auf, ich mag es, wenn Frauen einen eigenen Stil haben. Und ihre tollen langen Beine! Am meisten aber imponierte mir ihr Fußballwissen.

Wir kamen schnell ins Gespräch und ich erfuhr, dass Stephanie in ihrer Tippgemeinschaft auf dem ersten Platz vor lauter Männern stand. Ich dagegen lag beim Tippen immer hinten. Sie diskutierte mit mir total sachlich über Fußball. Da regte sich kein Neid in mir, kam kein Machospruch – ich war hin und weg!

Frisch verliebt

Wir sahen noch ein paar Fußballspiele gemeinsam, bis ich sie zum ersten Mal zu Hause besuchte. Ich kam aus meiner chaotischen 11-Studenten-WG und war schwerbeeindruckt von ihrer geschmackvollen Wohnung im Ethno-Stil. Das hätte ich bei all dem Fußballwissen nicht gedacht, diese feine, weibliche Handschrift! Auch das Essen war genial, ein Feta-Auflauf – ich liebe Aufläufe! Welche Frau kocht so etwas Bodenständiges schon beim ersten Date?

Heute

Mit ihrem Einfallsreichtum und ihrer Kreativität gestaltet sie nicht nur unsere neue gemeinsame Wohnung, die wir letzten Sommer bezogen, sondern auch unsere Freizeit: Teeverkostungen, 10.000-Teile-Puzzles lösen, Käseabende mit Wein. Stephanie ist unkonventionell und extrem taff. Sie hat Werbekauffrau gelernt, arbeitet als Debitoren-Buchhalterin und studiert nebenbei BWL …

Gleichzeitig hat sie keine Scheu, ihre weibliche Seite zu kultivieren: Sie kuschelt gerne, kann sich im Bett hingeben und ganz fallen lassen. Wenn ich nächtelang am Computer arbeite, streichelt sie meinen Nacken und kocht mir persischen Apfeltee. Dafür könnte ich vor ihr niederknien!

„Durch sie lerne ich die ganze Welt kennen“

Raphael, 26, Lehramtsstudent, und Nina, 25, Fachangestellte und Studentin, Hagen - 3,4 Jahre zusammen

Der erste Blick

Unsere Familien sind seit Langem miteinander bekannt, deshalb kenne ich Nina schon von Kindestagen an. Nina ist wild, selbstständig, stark und abenteuerlustig, die blonde Mähne so ungezähmt wie sie selbst. Keine Gefahr ist für sie zu groß, kein Berg zu hoch und es gibt keine Sportart , die sie nicht ausprobieren will.

Es passt zu ihr und ihrem Lebensstil, wie wir zusammenkamen: Ich fuhr sie Ende 2009 ins Krankenhaus, weil sie sich in der Skihalle Bottrop den Arm gebrochen hatte – da funkte es zwischen uns.

Frisch verliebt

Damals, auf ihrer Couch, sie mit frischem Gips, haben wir uns nach so vielen Jahren endlich geküsst. Zwei Wochen später schlug Nina vor: „Lass uns nach Ägypten reisen!“ Ich war vorher noch nie geflogen und mir blieb fast das Herz stehen vor Aufregung, als ich ins Flugzeug stieg. Nina beruhigte mich total süß. Neben ihr fühle ich mich immer wie ein Abenteurer!

Heute

Nach sechs Monaten zogen wir zusammen. Manchmal wundere ich mich, dass ich in den 23 Jahren vorher nicht vor Langeweile eingegangen bin. Erst seit Nina fühle ich mich lebendig! Wir waren außer in Ägypten noch in Thailand, England, Tunesien, München, Berlin, Venedig, wir haben gute Freunde in London und derzeit hechle ich ihr hinterher, wenn sie mit ihrem neuen Mountainbike durch die Wälder heizt.

Ich muss sie manchmal auch bremsen, wenn es zu gefährlich wird, zum Beispiel wenn sie beim Quad-Fahren zu viel Gas gibt. Sie schaut mich dann mit großen Augen an und sagt nur: „Okay!“, denn sie hasst Streit. Irgendwann werden wir das größte Abenteuer anpacken, das es für Paare gibt: eine Familie zu gründen.

„Manoele spielt keine Spielchen“

Dennis, 28, Student, und Manoele, 19, Azubi, Hannover - 11 Monate zusammen

Der erste Blick

Wir traten beide bei einem Tanz-Contest auf und ich war sofort von Manoeles exotischem Aussehen fasziniert. Während sie sich konzentriert warm machte, konnte ich sie in aller Ruhe betrachten. Sie ist dunkel, ich hell, sie ist 1,60 Meter, ich 1,90 Meter.

Diese Gegensätzlichkeit fand ich sehr erotisch. Aber ich war zu feige, sie anzusprechen. Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich den Mut dazu fand. Hilfe bekam ich damals über einen Kumpel, der ihre Freundin kannte.

Frisch verliebt

Manoele ist unendlich liebevoll − aber auch brutal ehrlich. So extrem, dass ich anfangs oft schlucken musste! Ich lege Wert darauf, immer gepflegt und schick auszusehen. Dazu meinte sie: „Du stehst doch bestimmt den ganzen Tag vor dem Spiegel. Solche Männer finde ich affig!“ Ich antwortete: „Nein, ich brauche nur zehn Minuten!“ Dann sagte sie: „Oh, sorry! Dafür siehst du aber toll aus!“

Als ich zum zweiten Date mit goldenen Ohrsteckern kam, meinte sie: „Diesen Metroquatsch brauchst du nicht. Ich finde dich besser ohne!“ Puh, dachte ich. Diese Frau wird dich wenigstens nie anlügen. Ich finde es irre, dass Manoele nie herumzickt oder trickst. Das mochte ich bei anderen Frauen nie. Manoele verstellt sich nicht, ich kann ihr hundertprozentig vertrauen. Deshalb zogen wir auch nach vier Monaten zusammen.

Heute

Manoele ist sich selbst gegenüber genauso ehrlich und gibt zu, wenn sie Unrecht hat. Alles kommt bei uns sofort auf den Tisch. Wenn wir verschiedener Meinung sind, wird es nicht laut: Wer die besseren Argumente hat, gewinnt. Bei ihr kann ich so unverstellt sein wie sonst nur bei meinen Kumpels .

„Sie lässt mich einfach so sein, wie ich bin“

Daniel, 24, Musiker, und Silke, 23, Studentin, Stuttgart - 4,5 Jahre zusammen

Der erste Blick

Als Musiker der Partyband Amazonas-Express bin ich fast jedes Wochenende unterwegs. Im Herbst 2008, nach dem Soundcheck, sah ich Silke im Café der Halle: blaues Kleid, blaue Augen – und ihre ganze Körpersprache strahlte aus, wie schüchtern sie war. Diese Scheu gefiel mir.

Sie versuchte so sehr, nicht im Mittelpunkt zu stehen, dass sie auffälliger war als all die aufgebrezelten Frauen um sie herum. Wir kamen locker ins Gespräch, sie war mit ihren Eltern auf unserem Konzert. Ich liebe Familienmenschen, ich bin selbst einer!

Frisch verliebt

Wir chatteten oft und intensiv auf StudiVZ. Silke hatte ihre Oma verloren, was ihr unglaublich nahging. Ich verstand sie gut – mir war es kurz vorher ähnlich gegangen. Keiner meiner Freunde brachte damals Verständnis dafür auf, dass einem das Herz brechen kann, wenn die Oma stirbt. Silke schon. Sie hat eine tiefe Verbundenheit zu Menschen, die sie liebt.

Zwei Monate später besuchte ich sie in Nürnberg, damit sie mir den Christkindelsmarkt zeigt, ich lebte damals in Heilbronn. Sie war so schüchtern, dass sie mir kaum in die Augen sehen konnte, obwohl wir uns durch die Chats schon so nah waren – zauberhaft! Noch in dieser Nacht kamen wir zusammen. Vor zwei Jahren zogen wir gemeinsam nach Stuttgart.

Heute

Im Bett ist Silke das Gegenteil von schüchtern, sie ist irre spontan. Zum Beispiel vergeht kaum eine längere Autofahrt, ohne dass wir an irgendeiner Raststätte kurz rausfahren und übereinander herfallen. Nach außen bin ich allerdings der Offensivere, beispielsweise habe ich mit der Chefin der Boutique gesprochen, in der sie jobbt, weil die Silke keine Pausen zugestand. In solchen Situationen mag ich es, dass ich mich bei ihr stark fühlen kann, ohne ein Macho zu sein.

Und fürsorglich, ohne dass der Verdacht aufkäme, ich wäre ein Weichei. Ich finde es sehr souverän von ihr, dass sie mich lässt, wie ich bin – das ist nicht gerade leicht mit einem Musiker. Viele Musiker haben Frauen, die jammern, weil ihre Typen jedes Wochenende weg sind, oder die vor Eifersucht platzen.

Silke nicht. Sie bringt mir sonntags Croissants ans Bett und fragt strahlend: „Erzähl! Wie war das Konzert?“ Sie ist die erste Frau in meinem Leben, mit der ich mir Hochzeit und Kinder vorstellen kann!

„Melli steht immer an meiner Seite“

Thomas, 23, Student, und Melanie, 23, Studentin, Haßfurth - 6 Jahre zusammen, seit August 2012 verheiratet

Der erste Blick

Unsere Beziehung begann als klassische Teenieliebe, wir kannten uns vom Pausenhof. Im Sommer 2007 saß ich im Straßencafé und Melli kam auf mich zu. Ihre ersten Worte waren: „Hallo, wie geht’s?“ Aber wenn Melli das sagt, ist das kein Spruch, sondern dann will sie das auch wirklich wissen! Und sie wollte nicht nur wissen, wie es mir geht, sondern auch, warum, das hat mir imponiert.

Frisch verliebt

Früher war Melli Feiern wichtiger als alles andere. Damals fand ich es noch toll, dass sie einfach in den Tag hineinlebte, später allerdings nicht mehr. 2009 hatten wir uns vorgenommen, zusammen das Abi nachzuholen. Doch Melli wollte plötzlich nicht mehr büffeln, sondern weiter Party machen. Als sie aber merkte, wie wichtig mir das ist, meldete sie sich doch an. 2012 hatten wir unser Abi endlich in der Tasche, kurz danach heirateten wir.

Heute

Ihre Entscheidung für diesen Schritt und die drei Jahre gemeinsames Lernen haben mir gezeigt, wie erwachsen Melli geworden ist und wie sehr sie an meiner Seite steht. Jetzt wollen wir beide erst mal die Uni fertigmachen, danach können wir uns ein Baby durchaus vorstellen.

„Durch sie werde ich ein besserer Mensch“

Johannes, 30, Student, und Jennifer, 24, medizinische Fachangestellte, Mühlheim a.d.Ruhr - 1,5 Jahre zusammen

Der erste Blick

„Wow, die Frau hat Klasse“, dachte ich, als ich Jennifer das erste Mal Silvester 2011 auf einer Party in Essen sah. Sie trug ein elegantes schwarzes Kleid, ihre dunklen, lockigen Haare waren offen. Sie gehörte genau zu der Sorte unnahbarer Frauen, die mich immer gereizt hatten: eine Frau zum Erobern.

Damals war ich noch viel oberflächlicher als heute, ich dachte, ich wäre unbesiegbar und schaute bei Frauen nur auf das Äußere.

Frisch verliebt

An Silvester eroberte ich Jennifer zwar nicht, aber nach der Party chatteten wir auf Facebook und ich lud sie zu einem Kegelabend mit Freunden ein. Erst da merkte ich, dass sie extrem hilfsbereit und nett ist, ganz anders, als ich dachte. Insgeheim schämte ich mich fast etwas, dass ich anfangs wegen ihres Aussehens so auf sie stand, sie hat ja so viel mehr zu bieten.

Jennifer hatte sich auf der Party auch nur deswegen so unnahbar verhalten, weil ihr Exfreund ebenfalls dort war. Sie ist genau das Gegenteil von kühl – sehr warmherzig und liebenswert. Nach dem Kegelabend gingen wir noch in den „Frida“-Club. Als wir später zusammen rauswollten, lief ich vor ihr und streckte meine Hand nach hinten. Ich dachte: „Wenn sie sie jetzt nimmt, kommen wir zusammen.“ Jennifer nahm sie!

Heute

Ständig springt sie für kranke Kolleginnen in der Arbeit ein und sittet die Babys ihrer Freundinnen. Früher war ich sauer, wenn sie deswegen ein Date mit mir absagte. Heute nicht mehr, von ihr habe ich gelernt, weniger oberflächlich und egoistisch zu sein. Jennifer sieht in jedem das Positive und lässt die Menschen so, wie sie sind, auch mich.

Im Bett ist sie extrem experimentierfreudig: Ab und zu überrascht sie mich mit neuen Sextoys, die wir dann zusammen ausprobieren. Langweilig wird es bei uns nie – deshalb ziehen wir in diesem Frühling auch zusammen!

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