Was Menschen am Ende ihres Lebens wirklich bereuen

Inhalt
  1. Eine Krankenschwester enthüllt
  2. "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben so zu leben, wie ich es wollte und nicht, wie es andere von mir erwartet haben"
  3. "Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet"
  4. "Ich wünschte, ich wäre aufrichtiger gewesen"
  5. "Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten"
  6. "Ich wünschte, ich wäre glücklicher gewesen"

Eine Krankenschwester enthüllt

Eine Krankenschwester, die viele Jahre in der Palliativpflege gearbeitet hat, erzählt, was viele ihrer Patienten am Ende ihres Lebens bereuen.

Ein Gastbeitrag einer Krankenschwester auf Themindunleashed.org hat uns zum Nachdenken gebracht. Sie hat sterbende Menschen in ihren letzten 3 bis 12 Wochen ihres Lebens begleitet, die Erfahrungen aufgeschrieben und die 5 häufigsten Gründe herausgearbeitet, die alle ihre Patienten gleichermaßen bereut haben.

"Es ist erstaunlich, wie sehr sich Menschen ändern, wenn ihnen ihre eigene Sterblichkeit bewusst wird. Ich bin für jede einzelne Begegnung und Erfahrung dankbar, denn sie hat mir die Augen geöffnet. Die Frage, was sie am Ende ihres Lebens am meisten bereuen, hat mich am meisten beschäftigt. Die Antworten waren erstaunlicherweise sehr ähnlich. Doch am Ende hat jeder seinen Frieden gefunden ...

"Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben so zu leben, wie ich es wollte und nicht, wie es andere von mir erwartet haben"

Diesen Punkt haben die meisten meiner Patienten bereut. Wenn man am Ende seines Lebens steht, ist es wahrscheinlich leichter sich einzugestehen, welche Träume man nicht verwirklicht hat. Die meisten hatten sich nicht einmal die Hälfte ihrer Träume erfüllt und sie starben in dem Bewusstsein, dass sie es selbst in der Hand hatten, ihre Wünsche wahr zu machen.

Ich denke es ist wichtig, sich zumindest ein paar der Wünsche zu erfüllen, die man sein Leben lang träumt und damit sollte man nicht zu lange warten. Gesundheit bedeutet Freiheit und das wird einem erst klar, wenn man sie verloren hat.

"Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet"

Viele meiner Patienten gehörten noch einer anderen Generation an, deswegen waren es überwiegend Männer, die diesen Punkt bereut haben. Statt ihre Kinder aufwachsen zu sehen, Zeit mit ihrer Frau zu verbringen, mit Freunden und Familie, haben sie gearbeitet, um den Lebensunterhalt zu sichern. Doch am Ende zählen materielle Dinge nicht, sondern nur die Menschen, die man liebt.

Zeit nehmen für die wichtigen Dinge ist in einem stressigen Job oft schwer, doch diese wenigen Momente sind so kostbar und am Ende kann sie einem niemand mehr nehmen.

"Ich wünschte, ich wäre aufrichtiger gewesen"

Viele Menschen schlucken ihre wahren Gefühle herunter, um den Frieden zu wahren. Und am Ende werden sie nie wirklich der Mensch sein können, der sie eigentlich hätten sein sollen. Dieses Verdrängen von Gefühlen führt zu Verbitterung und kann am Ende sogar krank machen.

Wir können die Gefühle und Reaktionen von anderen Menschen nicht beeinflussen. Doch wenn unser Gegenüber diese Ehrlichkeit zu schätzen weiß, wird die Beziehung intensiver und aufrichtiger, wenn nicht, dann hast du dich von einer ungesunden Verbindung gelöst. Du gewinnst also, auf die ein oder andere Art.

"Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten"

Wer einem im Leben wirklich fehlt, das realisiert man oft erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Wir sind so mit unserem eigenen Leben beschäftigt, dass wir manchmal achtlos Freundschaften zurücklassen. Viele haben dies bitter bereut. Jeder vermisst seine Freunde und Wegbegleiter, wenn er stirbt.

Ein reiches und erfülltes Leben misst sich nicht an dem Wohlstand, den man angehäuft hat, sondern an den Menschen, deren Leben man berührt und mit Liebe erfüllt hat.

"Ich wünschte, ich wäre glücklicher gewesen"

Diesen Satz haben viele am Ende ihres Lebensabends gesagt. Doch ihnen war bis zum Schluss nicht klar, dass Glück eine Wahl ist, die man selbst trifft. Die Angst vor Veränderungen hat sie oft davon abgehalten, ihr wahres Glück zu finden.

Wenn man im Sterben liegt, dann ist es unwichtig, was andere Menschen von einem denken. Wir blicken auf unser Leben zurück und können lachen und weinen. Es ist unser Leben und nur wir können es so gestalten, dass wir glücklich sind. Also wählt bewusst, weise und ehrlich, dann gibt es auch nichts zu bereuen."

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(ww2)

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