Was wirklich gegen Mücken hilft!

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Gegen Mücken gibt es schnelle und effektive Mittel.
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Ratgeber Gesundheit

Durch ihr permanentes Surren haben sie uns schon in so mancher Nacht den Schlaf geraubt. Und die juckenden roten Stiche, die sie auf unserem Körper hinterlassen, sorgen am nächsten Morgen für alles andere als gute Laune. Lassen Sie sich dadurch den Sommer nicht vermiesen , und sagen Sie den Mücken den Kampf an!

Schnelle und effektive Hilfe

Der beste Schutz: Mückengitter an die Fenster und unter Moskitonetzen schlafen.

Mit Insektenschutzmitteln kann man den Eigengeruch überdecken. Im letzten Test der Stiftung Warentest schnitten Mittel mit den Wirkstoffen DEET (Diethyl3Methylbenzamid) und Icaridin am besten ab. Allerdings steht das Insektenschutzmittel DEET in Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein. Besser Mittel mit dem synthetischen Wirkstoff Icaridin verwenden, z. B. "Doctan", "Autan Protection Plus", "Ballistol Stichfrei". Auch für kleine Kinder gibt es spezielle Produkte, die ohne ätherische Öle wirken. Wichtig: alle offenen Stellen einsprühen. Wenn Sie eine lichte Stelle nicht behandeln, werden die Mücken genau dort landen und stechen.

Gartenfackeln, Öllampen , Ultraschallgeräte und Hausmittel wie Zitronenmelisse schnitten dagegen schlecht ab. Abzuraten ist auch von UV-Lichtfallen. Sie töten nur wenige Mücken, dafür aber viele nützliche Insekten.

Entgegen vieler Gerüchte ist die Blutgruppe des Menschen den Mücken herzlich egal. Was sie anlockt oder vertreibt, hängt vielmehr davon ab, was wir gegessen haben. So ziehen Reisliebhaber die Plagegeister förmlich an. Wer Kohl gegessen hat, hält Mücken fern.

Auch Mücken mögen Parfümgeruch - daher lieber auf schöne Düfte verzichten.

Auf Schweiß reagieren die Blutsauger ganz besonders, sie werden förmlich angezogen.

Wenn die Mücke zusticht, injiziert sie zuerst ihren Speichel, der schmerzstillende Proteine enthält. Darum bemerkt man den Stich selbst meist nicht. Die Proteine lösen jedoch eine allergische Reaktion aus, die den Juckreiz hervorruft. Dann möglichst nicht kratzen, denn so verteilt man den Speichel weiter unter der Haut. Am besten drückt man auf die betroffene Stelle sofort einen heißen Waschlappen. Denn ab 40 Grad werden die allergieauslösenden Stoffe aus dem Mückenspeichel zerstört. Zusätzlich lindert ein Wund- und Brandgel (z. B. von Weleda).

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