Weil sie die Ärzte anlog, rettete sie ihrer Tochter das Leben

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Sie handelte aus Verzweiflung und rettete damit das Leben ihrer Tochter

Amanda Davies merkte schon lange: Irgendetwas stimmte nicht mit ihrer Tochter. Doch keiner wollte ihr glauben. Also log sie die Ärzte an - und rettete damit das Leben ihres Kindes.

Wir möchten auf gar keinen Fall dazu raten, seine Ärzte anzulügen! Denn das kann schlimme, unnötige Folgen haben. Doch in diesem ganz besonderen Fall handelte eine Mutter instinktiv, als sie die Ärzte anlog, und rettete damit das Leben ihrer kleinen Tochter.

Wie die Daily Mail berichtet war Amanda Davies, aus Cardiff in Wales, am Verzweifeln, als sie mit ihrer kleinen Tochter in der Notaufnahme saß und beschloss, die Ärzte gleich anzulügen. "Es war absolut untypisch für mich, aber ich sah einfach keine andere Möglichkeit mehr." Sie erzählte den Ärzten, dass ihre dreijährige Tochter gefallen sei, sich dabei den Kopf gestoßen und sich dann übergeben hätte. Doch das stimmte nicht.

Tatsächlich hatte ihre kleine Tochter Lilwen, die eigentlich schon ganz gut laufen konnte, immer häufiger Schwierigkeiten mit dem Laufen und klagte schon seit über einem Jahr über starke Kopfschmerzen. Amanda war mit ihrer Kleinen bei verschiedenen Ärzten, doch die sagten ihr immer wieder, es gäbe keinen Grund zur Sorge.

Auf einen Termin bei einem Spezialisten wartete die Familie viele Wochen vergeblich. Ein Kinderarzt, den die Familie irgendwann konsultierte und privat, aus eigener Tasche bezahlte, diagnostizierte bei Lilwen ein Hypermobilitätssyndrom und emfpahl ihr eine Physiotherapie. Das erklärte vielleicht, dass das Mädchen nicht mehr so gut laufen konnte, doch die Kopfschmerzen waren dadurch nicht erklärt.

Amanda recherchiert im Internet und findet heraus, dass die Symptome ihrer Tochter zu einem Gehirntumor passen würden. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr gering, doch sie war da. Und da es ihrer Tochter immer schlechter ging, wollte Amanda diese Möglichkeit untersuchen lassen. Darum ging sie ins Krankenhaus und dachte sich die Lügengeschichte aus, ihre Tochter sei gefallen und hätte sich am Kopf verletzt.

Und endlich hörten ihr die Ärzte zu, sahen sich die merkwürdige Gangart von Lilwen genauer an und machten endlich das CT.

Das Ergebnis: Das kleine Mädchen hatte einen Tumor so groß wie eine Zitrone im Kopf. Wie sich später herausstellte, war es ein bösartiger Tumor. Doch zum Glück noch operabel - wer weiß, wie es einige Wochen später gewesen wäre.

Schon eine Woche später hatte Lilwen ihre erste Operation, in der der Tumor entfernt wurde.

Inzwischen ist die Familie vorübergehend in die USA nach Florida gezogen, damit Lilwen in einer Spezialklinik behandelt werden kann.

Es ist erschreckend, dass Amanda lügen musste, um ihrem Kind die nötigen Untersuchungen zu ermöglichen.

ww5

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