Welches Deo passt zu mir?

welches deo passt zu mir
Deodorant-Arten

Deo-Arten im Vergleich

Roller, Spray, Stick oder Creme – welches Deodorant zu Ihnen passt, hängt auch davon ab, wie dick Sie gerne auftragen. Ein Überblick über alle Deo-Arten sorgt für mehr Durchblick und verrät, welche Variante Hollywood-Star Brad Pitt bevorzugt.

Viel Sonne, starke körperliche Belastung oder peinliche Situationen – es gibt vieles, was uns ins Schwitzen bringt. Auch, wenn das eine ganz natürliche Reaktion des Körpers ist, empfinden viele Menschen es als unangenehm. Schweiß bedeutet ja auch immer feuchte Flecken unter den Armen und im schlimmsten Fall fieser Achselgeruch. Zum Glück gibt es Deos .

Doch Deo ist nicht gleich Deo. Es gibt sie zum Aufsprühen, Eincremen, Rollen oder Abwischen. Die Entscheidung, welches Produkt gekauft wird, hängt dabei oft mit dem eigenen Nutzungsverhalten und der Verträglichkeit ab. Eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile erleichtert Ihnen die richtige Wahl.

Spray: Für Zielgenaue

Das Gute an Deo-Sprays ist: Sie verteilen das Deo dünn und gleichmäßig unter den Armen und hinterlassen ein angenehmes Trockengefühl. Für die Geruchsneutralisierung sorgen entweder Alkohol, der die Bildung von Gerüchen auf der Haut reduziert, oder anti-bakterielle Wirkstoffe in Pulverform (Vorsicht, die verursachen manchmal weiße Flecken!).

Die Anwendung ist denkbar einfach: Man braucht nur oben auf das Knöpfchen zu drücken und schon schießt eine Ladung Duftstoff aus der Düse. Dabei läuft man jedoch Gefahr, zu viel aufzutragen, sodass sich der Verbrauch erhöht und die Flasche schneller leer ist. Das strapaziert nicht nur den Geldbeutel. Da Deo-Sprays mit Treibhausgasen funktionieren, wird die Ozonschicht und damit die Umwelt belastet. Lieber Treibhausgasfreie Pumpsprays kaufen und vorsichtig dosieren.

Creme: Für Sensibelchen

Creme-Deos enthalten keinen Alkohol und eignen sich daher ideal für sensible Haut. Nach der frischen Rasur brennt da nichts und wer unter Reizungen oder leicht entzündlichen Achselhöhlen leidet, wird diese Deo-Art lieben. Aber Vorsicht: Manche Produkte schmieren ein bisschen – vor dem Anziehen sollte die Creme unbedingt vollständig eingezogen sein.

Doch nicht jede Deo-Creme ist gut für die Haut: Einige verwenden als Basis petrochemische Rohstoffe. Das sind Erdölprodukte wie Paraffin, das in der Herstellung zwar günstig ist, sich aber wie ein Film auf die Haut legt und sie nicht gut atmen lässt.

Übrigens: Deo-Creme können Sie auch gegen schwitzige Füße einsetzen. So bleiben sie frisch, trocken und duften angenehm zart.

Stick: Für alle, die es fester mögen

Beim Stick ist das Deo nicht flüssig, sondern fest. Als Stift lässt es sich aus der Hülle herausdrehen und direkt auf der Haut auftragen. Nur beim Anziehen kann es sichtbare Flecken auf dem T-Shirt verursachen, wenn man nicht aufpasst.

Weil das Deo von fester Konsistenz ist, eignet es sich besonders gut fürs Urlaubsgepäck. Selbst wenn die Hülle beschädigt wird, kann nichts kleckern oder klecksen. Aufgrund der Festigkeit ist man aber auch versucht, das Deo mehrmals hintereinender aufzutragen und so die Poren zu verstopfen. Also, Sticks lieber sparsam verwenden.

Roll-on: Nichts für Kitzelige

Dank beweglicher Kugeln tragen Deo-Roller den flüssigen Duftstoff direkt auf die Haut auf. Das hinterlässt ein angenehmes Frischegefühl – kitzelt aber auch. Außerdem sollte das Deo vor dem Ankleiden vollständig angetrocknet sein, sonst hängt es im T-Shirt und nicht unter den Armen.

Wegen ihres hohen Aluminiumsalz-Gehaltes sind Roll-ons effizienter bei der Schweißhemmung als das klassische Spray. Allerdings sagt man diesen Salzen auch eine krebserregende Wirkung nach. Wer das umgehen möchte, achtet beim Kauf auf ein Produkt mit der Aufschrift „Ohne Aluminiumsalze“ oder greift lieber gleich zu Spray oder Creme.

Viele empfinden die Nutzung eines Deo-Rollers als unhygienisch, weil Schweiß-Reste auf der Kugel hängen bleiben können. Doch: Auf frische gewaschene Haut aufgetragen ist auch er eine saubere Sache.

Kristall: Ergiebige, duftneutrale Gesellen

Deo-Kristalle bekämpfen die Geruchsentwicklung beim Schwitzen nicht mit eigenem Duft. Ganz im Gegenteil sind sie völlig geruchsneutral und unterbinden die Schweißbildung durch farblose Mineralsalze, die das Gären der Schweißbakterien und somit das Entstehen von Gerüchen verhindern. Man benetzt ihre glatte Oberfläche nur ganz kurz mit Wasser und verwendet sie dann wie einen normalen Deostift.

Einige Deo-Kristalle enthalten sogenannte Aluminiumsalze (zum Beispiel Kalium Alaun), denen eine krankheitserregende Wirkung nachgesagt wird, weil sie die Poren verstopfen und auch Akne oder Pickel verursachen können. Bei häufiger Anwendung, etwa unter den Achseln, können Hautschäden entstehen. Achten Sie daher immer darauf, einen Kristall ohne Aluminiumsalze zu kaufen.

Tücher: Deo mit VIP-Faktor

Wenn es ihm unter den Armen brennt und keine Dusche in der Nähe ist, greift Hollywood-Star Brad Pitt gerne auch mal zum Baby -Feuchttuch, um sich den Schweiß unter den Armen zu entfernen. „Er erzählte uns, wenn man geschwitzt habe und keine Zeit habe zu duschen, solle man sich mit Feuchttüchern die Achseln abwischen", sagte Pitts Kollege Eli Roth dem US-Magazin People.

Eigentlich eine clevere Idee: Die Tücher passen in jede Hosentasche und sind praktisch für unterwegs. Es gibt sie im Dutzend oder einzeln verpackt, parfümiert oder duftlos. Damit lässt sich die Achsel schnell reinigen und frisch parfümieren .

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