Wenn ein Dackel Diät hält

dackel dick
Dieser Dog war nicht mehr hot! Eine Hunde-Diät musste her
Foto: Facebook/Dennis-Odyssey-Health-Wellness-Awareness-Education/

20 Kilo weg: Diät für Dackel Dennis

20 Kilo runter in zwei Jahren – Wovon manch ein Mensch träumt, hat dieser Dackel geschafft. Eine Leckerli gab es zur Belohnung allerdings nicht.

Jeder Hundebesitzer kennt es: Da schaut uns der Vierbeiner mit seinen treudoofen Augen an und wir können nicht anders, als unser Essen mit ihm zu teilen: Etwas Burger hier, ein bisschen Schoki da. Dann kommt ein Hund auch mal auf 25 Kilo.

25 Kilo sind nicht viel – jedenfalls nicht, wenn man ein Boxer ist. Oder ein Collie. Gehört man allerdings zu der Rasse Dackel, sieht das wieder ganz anders aus. Bei einer Schulterhöhe von maximal 20 Zentimetern, liegt das Idealgewicht bei fünf bis neun Kilogramm.

"Ich war nicht einmal sicher, zu was für eine Hunderasse er gehört, weil er einfach so dick war", sagt die Medizinstudentin Brooke Burton der UT San Diego über den Dackel, den sie vor zwei Jahren zu sich geholt hat. Dennis, so der Name des abgespeckten Hundes, gehörte vorher Brooke’s Onkel – und der meinte es doch nur gut mit ihm – bis Dennis so dick wurde, dass er sich kaum noch bewegen konnte und deprimiert in der Ecke lag.

Brooke wusste: Wenn sich nichts ändert, wird Dennis sterben. Also verordnete sie ihm eine strenge (Dackel-)Diät – nur noch Trockenfutter – und animierte ihn regelmäßig zum Sport: Ausgiebige Ballspiele und lange Spaziergänge standen ab sofort auf der Tagesordnung!

Doch wie bei starker Gewichtsabnahme üblich, hing die überschüssige Haut nach der radikalen Diät schlapp herunter. Die Hautfalten entzündeten sich, der einzige Ausweg: Sofortige Operation! Dabei reichte bei dem Extremfall nicht nur eine OP aus, sondern drei – und die schlugen mit umgerechnet 2600 Euro zu Buche – für die amerikanische Studentin unbezahlbar.

Der Dackelblick verschaffte ihr und Dennis Abhilfe: Brooke machte einen Spendenaufruf, die notwenigen Operationen konnten so noch rechtzeitig finanziert werden. "Dennis ist eine gute Lektion für Tierhalter", äußerte sich Dennis Ärztin Kathleen Ham gegenüber der UT San Diego, "Fressen ist keine Liebe. Was ein Tier braucht, ist Liebe und Aufmerksamkeit." Und manchmal eben eine Dackel-Diät.

Heute wiegt Dennis knappe sechs Kilo. „Er liebt es im Garten herumzutollen und Eichhörnchen zu jagen", berichtet Brooke. Belohnt wird der Dackel nur noch mit Kuscheleinheiten und Spielen. Das Zeitalter der Hot Dogs gehört für Dennis nun der Vergangenheit an – seine Gesundheit wird es ihm danken.

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