Wenn von zu viel Glück das Herz bricht

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Happy-Heart-Syndrom: Überglücklich sein kann gefährlich werden
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Das Happy-Heart-Syndrom

Kann man sich zu Tode freuen? Irgendwie schon. Nach dem Broken-Heart-Syndrom ist nun auch das Happy-Heart-Syndrom bekannt geworden!

Dass zu viele negative Gefühle unser Herzen schädigen, wissen wir. Stress , Wut und Trauer verengen die Herzkranzgefäße und stören so die Durchblutung des Herzens. Die Folgen: Das Herz verkrampft und schmerzt. Bekannt wurde es vor über 20 Jahren als Broken-Heart-Syndrom.

Seitdem werden wir bombardiert mit 'Anleitungen zum Glücklichsein' und fühlen uns gezwungen, ständig freudig durch die Gegend zu hüpfen. Doch auch hier gilt: zu viel ist ungesund. Ist die Freude zu groß, ist das Herz auch damit überfordert - und streikt.

 

Kann man sich "zu Tode freuen"?

 

Dabei ähneln die Symptome denen des Herzinfarkts : brennende Schmerzen und ein Engegefühl in der Brust, im schlimmsten Fall Atemnot und sogar der Tod.

Forscher sehen als Ursache eine Verbindung zwischen Kopf und Herz, quasi eine Hirn-Herz-Achse. Diese kann unter Umständen nicht zwischen positiver und negativer Erregung unterscheiden. Im Klartext: Unserem Körper ist es egal, ob wir uns extrem aufregen (z.B. in einem Streit) oder uns extrem freuen (z.B. bei Überraschungen , Feiern oder der Geburt eines Kindes ) - die körperlichen Merkmale sind sich einfach zu ähnlich ( Herzrasen & Co.).

(ww7)

Herzenssachen:

 

Macht glücklich - und ist gleichzeitig gut für's Herz:

 

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