Wie verlieben wir uns? 7 Regeln

gruende sich zu verlieben
Verliebt zu sein ist eins der schönsten Gefühle - wie wird es wahrscheinlicher?
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Wie wir uns verlieben, hängt von diesen Faktoren ab

Wie wir uns verlieben, wirkt wie Magie. Ist es aber nicht. Diese 11 Faktoren begünstigen, dass es funkt und wie wir uns verlieben

Wie wir uns verlieben? Menschen, die auf der Suche nach der großen Liebe sind, wünschen sich ein Geheimrezept, mit dem sie ihre Liebe schneller finden. Das gibt es nach wir vor nicht - und das ist auch gut so. Denn wie wir uns verlieben, sollte immer etwas Magisches behalten. Aber wenn ihr diese Faktoren kennt, wisst ihr, wann es wahrscheinlicher wird, sich zu verlieben:

1. Ähnlichkeiten in Einstellungen, Herkunft und Persönlichkeit: Gibt's sogar als Sprichwort. "Gleich und gleich gesellt sich gern".

2. Geografische Nähe: Ist allein rein statistisch schon logisch. Wer uns nahe ist, kommt auch unserem Herzen leichter nahe.

3. Gegenseitige Zuneigung: Wenn uns jemand magt, führt das tatsächlich dazu, dass wir jemanden schneller mögen - und uns leichter verlieben

4. Soziale Einflüsse: Die Zustimmung unserer Verwandten und Freunden lässt uns selbst unseren Gefühlen sicherer werden.

5. Einsamkeit. Beziehungsweise: traute Zweisamkeit. Um uns zu verlieben, brauchen wir die Chance mit unserem Liebsten alleine zusammen zu sein.

6. Der Wille: Die Bereitschaft für eine romantische Beziehung ist zwingend notwendig für eine langfristige Bindung.

7. Gefahr und Geheimnis: Wenn eine Situation oder Person geheimnisvoll ist, dann macht uns das an.

Das Wichtigste um sich zu verlieben, ist und bleibt aber Nähe, sagt die Forschung. Es scheint unromantisch und offensichtlich. Aber wenn ihr nach der Liebe sucht, ist diese Erkenntnis trotzdem hilfreich: Fragt euch, wo ihr euch aufhaltet - oder aufhalten solltet, damit ihr jemanden trefft, ihr den ihr euch verlieben könnt.

Lustig und wissenswert in dem Zusammenhang: Eine Studie, die in Columbus, Ohio, die sogar schon in den 1950er Jahren geführt wurde, befragte 431 Paare, die heiraten wollte. 54% der Paare gaben an, nur 16 Häuserblöcke oder weniger auseinander zu wohnen. 37% trennten sogar nur 5 Häuserblöcke. Je größer die Entfernung war, desto weniger Eheschließungen gab es. Eindeutiger geht's nicht: Liebe liegt nahe!

Auch in Studentenwohnheimenfreunden sich meistens Menschen an, die in der Nähe voneinander leben. Diese räumliche Nähe ist der wichtigste Faktor bei Beziehungen. Warum? Der häufige Kontakt, der durch räumliche Nähe gefördert wird, erhöht die Gemeinsamkeiten. Und damit die Zuneigung zu dem, was den anderen ausmacht: Seien es Alltagsroutine, Deko , Essensvorlieben oder Eigenschaften.

Jetzt kann man natürlich fragen, warum wir uns dann nicht sofort in den dem nervigen Arbeitskollegen verlieben. Wir sehen ihn täglich, aber verlieben uns nicht. Das liegt daran: Wiederholter Kontakt verstärkt Emotionen, die schon da sind. Das dominante Gefühl einer Beziehung wird so gesteigert. Wenn einen jemand wütend macht, wird man mit jedem Treffen wütender. Zieht einen ein Mensch an, dann findet man die andere Person bei jedem Wiedersehen attraktiver.