Wimpern-Verlängerung: Lohnen sich die Kosten?

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Wow! Den Unterschied zwischen dem rechten und linken Auge sieht man deutlich.
Foto: privat

Test

Klimper, klimper und das mit wunderschönen Wimpern – das macht jeden noch so starken Kerl schwach. Kein Wunder, dass fast jede Frau mit Fülle und Dichte ihrer Wimpern hadert und ihnen mit Zange und jeder Menge Mascara zu Leibe rückt. Viel einfacher und schonender ist allerdings eine dauerhafte Wimpern-Verlängerung. Unsere Redakteurin Maren hat getestet, ob die Kosten für eine künstliche Verlängerung und Verdichtung wirklich lohnen.

Gewählt werden kann aus drei verschieden Looks: Natürlich, Mascara und Drama. Ich entscheide mich für Mascara, denn dieser Look hat den Vorteil, dass ich auf die morgendliche Mascara-Prozedur verzichten kann. Perfekt für mich: Von Natur aus nicht mit den vollsten Wimpern gesegnet und dazu noch ein Morgenmuffel! „Diesen Look sieht man, aber es wirkt immer noch natürlich“, versichert mir Kosmetikerin Nadine. Außerdem habe ich die Wahl zwischen Nerz- oder Foconyes-Wimpern. Diese sind Kunst-Haare aus speziellen Rohstoffen, die besonders leicht und angenehm zu tragen sind. Da sich die Letzteren fast wie eigene Wimpern anfühlen, entscheide ich mich für die Foconyes.

Die Neuanlage

Dann geht die knapp dreistündige sogenannte Neuanlage los. Wimper für Wimper wird mit kleinen Fächern der Kunst-Wimpern beklebt. Ab jetzt heißt es auch: Still halten. Nadine hantiert mit spitzen Zangen ziemlich nah an meinen Augen.

Sich im Wachstum befindende Wimpern werden ausgelassen. So sollen die kleinen Wimpern nicht geschädigt werden. Geklebt wird natürlich mit einem augenfreundlichen Kleber. Im Grunde merkt man – im Gegensatz zum manchmal ganz schön unangenehmen Wimpernfärben – eigentlich nichts. Im Gegenteil: Ich wundere mich eher, als das erste Auge nach einer Stunde geschafft ist und ich mich eigentlich ganz erholt fühle.

Das Resultat

Nach zwei Stunden ist es dann vollbracht: Wow! Ich habe einen Augenaufschlag, den ich mit aller Mascara und allen Wimpernzangen auf der ganzen Welt nicht hätte zaubern können. Zunächst muss ich mich etwas an mein neues Spiegelbild mit langen, dichten Wimpern gewöhnen. Aber nach ein paar Stunden finde ich die neue Pracht einfach nur toll. Und auch das Feedback ist super: Eigentlich merkt gar keiner, dass ich bei meinen Wimpern etwas gemogelt habe. Ein wirklich natürlicher Look.

Die Kehrseite

Aber natürlich haben auch meine traumhaften Wimpern-Extensions eine Kehrseite: Da ist zum Beispiel der Preis. Die Neuanlage im Mascara-Look kostet 239 Euro. Nach zwei bis vier Wochen folgt dann der Refill, der zwischen 69 und 129 Euro je nach Zeit, die nach der Neuanlage vergangen ist, kostet. Das Geld lohnt sich, schließlich spart man viel Zeit beim täglichen Schminken und der Kauf neuer Mascara wird auch überflüssig. Allerdings handelt es sich schon um eine etwas größere Beauty-Investition.

„Waschen, waschen, waschen…das ist das A und O“, bläut mir Nadine ein. Und das bedeutet morgens und abends die Wimpern mit Wasser und speziellem Waschgel waschen. Sonst verfangen sich Flusen darin oder schädliche Öle und Salze können die Wimpern schädigen. Was mit meinen neuen Wimpern leider gar nicht geht: In den Augen reiben. Das ist manchmal ganz schön schwierig, auch wenn man sich mit der Zeit daran gewöhnt.

Mein Fazit

Wer das Geld und die Geduld für die Neuanlage und den Refill hat, für den lohnen sich Wimpern-Extension auf jeden Fall. Besonders praktisch für mich: Kein Wimperntuschen mehr. Das heißt schon nach dem Aufwachen hat man den perfekten Augenlook. Allerdings erwische ich mich auch immer wieder dabei, wie ich am Morgen oder nach dem Duschen herzhaft meine Wimpern reibe und dabei auch gleich mehrere der kleinen Fächer drauf gehen. Doch da hilft leider nur eins: vorsichtig sein, denn Mascara und Wimpernzange will ich in den nächsten Wochen nicht anrühren.

Die Wimpern-Extensions hat mir Nadine bei "Luxus-Lashes" im Grindelhof 70 in Hamburg gemacht .

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